Dienstag, 19. September 2017

Hygieneschulung – Urteil zum Thema „aufgetaute“ Lebensmittel

So können Sie sicher und professionell Ihre Lebensmittel kennzeichnen. Wasserlösliche Etiketten & Label helfen Ihnen dabei.
Wasserlösliches Etikett zur Lebensmittelkennzeichnung
Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat nunmehr entschieden, dass bei einem Lebensmittel, welches vor der Abgabe an den Verbraucher eingefroren und danach wieder aufgetaut wurde, ein einmaliger Hinweis auf der Verpackung genügen würde. Die Hamburger Kontrollbehörde hatte einem Hersteller für Fischerzeugnisse vorgegeben, dass alleine eine Kennzeichnung zum Thema „aufgetaut“ auf der Rückseite der Verpackung nicht ausreichend zur Information der Verbraucher sei.
Die Behörde wolle vom Hersteller erreichen, dass in Verbindung mit der Bezeichnung des Lebensmittels der Hinweis „aufgetaut“ erscheine. Dies wurde jedoch von den Richtern verneint.
Ein einziger Hinweis auf der Verpackung, so etwa auch auf der Rückseite, sei nach ihrer Meinung ausreichend zur Information der Verbraucher.
Die EU-lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV) schreibe nicht vor, wo der Hinweis „aufgetaut“ anzubringen ist.
OVG Hamburg, Az.: 5 Bs 61/17
Übrigens finden Sie hier passende Etiketten und Label zur Kennzeichnung von Lebensmitteln - besonders interessant ist dabei, dass diese Etiketten wasserlöslich sind. Eine ausführliche Erklärung und einen Produktfilm finden Sie hier >>>
Weitere Informationen zu Hygieneschulungen bspw. Erstbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (altes Gesundheitszeugnis) oder Hygiene-Schulung gemäß VO (EG) 852/2004 finden Sie hier >>>

Samstag, 16. September 2017

Hygieneampel soll abgeschafft werden – das Nachfolgemodell steht fest:

Die neue Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat nun endlich das Entfesselungspaket I beschlossen - insgesamt sollen 13 Gesetze von den Neuerungen betroffen sein und sollen nun unter dem Stichwort „Entbürokratisierung“ verändert werden. 

Was verändert sich für die Lebensmittelbranche / Gastronomie?

In Zukunft soll es mehr verkaufsoffene Sonntage geben. Anstatt wie bisher an 4 Sonntagen soll künftig an 8 Sonntagen geöffnet sein, evtl. sogar an 16 Sonntagen.
Was verändert sich an den Ladenöffnungszeiten?
Es ist geplant, dass es Samstags keine zeitliche Begrenzung für Einzelhandel und Supermärkte mehr gibt. Somit könnten diese dann bis Mitternacht geöffnet haben. Bisher mussten die Betriebe spätestens um 22 Uhr schließen.

Was steckt sonst noch hinter dem Entfesselungspaket I? 

Die von der Vorgängerregierung eingeführte Hygieneampel >>> will der neue Landtag nun wieder komplett abschaffen. Ein neues Gesetz soll das Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz (KTG) aufheben – nun ist geplant, dass vorbildliche Betriebe ausgezeichnet werden sollen.
Das Landeskabinett Nordrhein-Westfalens entschied nun die Abschaffung der Hygieneampel.
Das neue „Gesetz zum Abbau unnötiger und belastender Vorschriften im Land Nordrhein-Westfalen“ soll die Gewerbetreibenden entlasten.
Nach dem "Gesetz zur Bewertung, Darstellung und Schaffung von Transparenz von Ergebnissen amtlicher Kontrollen in der Lebensmittelüberwachung“ (KTG) - die sogenannte Hygieneampel - wären alle Lebensmittelbetriebe ab 2020 verpflichtet gewesen, die Kontroll-Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Form des Kontrollbarometers im Eingangsbereich bzw. auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen.
Laut der neuen Landesregierung ist die Regelung unübersichtlich, kompliziert und der Zweck - beim Verbraucher für mehr Transparenz zu sorgen - wird nicht erreicht.
Die neue Landesregierung setzt deshalb auf eine Positivdarstellung.

Was bedeutet die neue Positiv-Darstellung?

Betriebe sollten ausgezeichnet werden, wenn sie alle Standards erfüllen oder darüber hinausgehen. Dies soll positive Anreize für die Betriebe setzen, die höchsten Standards zu erfüllen. Die Landesregierung wird alle Beteiligten einladen, um dieses neue Modell zu entwickeln.

Fazit zur Hygieneampel und den kommenden Neuerungen:

Es bleibt nun abzuwarten, was genau in die neue Regelung oder in ein evtl. neues Gesetz hineingepackt wird. Auf jeden Fall wird sich auch weiterhin eine gute Hygiene und speziell auch eine externe Betriebsbetreuung auszahlen – um zukünftig dann eine gute Positiv-Darstellung zu erhalten.
Gerne stehen wir Ihnen hierzu als kompetenter Partner zur Seite.
Weitere Infos finden Sie hier: www.hygiene-netzwerk.de
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Mittwoch, 23. August 2017

LMIV-AV in Kraft getreten

Am 13.07.2017 ist die Verordnung zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 in Bezug auf die Information der Verbraucher über Lebensmittel (LMIV-AV) in Kraft getreten.
Die neue Verordnung löst die Vorläufige Lebensmittel-Informations-Ergänzungsverordnung (VorlLMIEV) ab. Die bisherige Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) und die Nährwert-Kennzeichnungs-Verordnung (NKV) werden hiermit außer Kraft gesetzt.
Die in der LMIV-AV enthaltene Lebensmittel-Informations-Durchführungs-Verordnung enthält Vorgaben zur Art und Weise der Allergeninformationen bei loser Ware.
Außerdem schreibt sie vor, die allgemeine Pflichtkennzeichnung in deutscher Sprache vorzunehmen sowie bei vorverpacktem Bier das Zutatenverzeichnis anzugeben.
Hier finden Sie alle wichtigen Hilfsmittel zur Allergenkennzeichnung in Ihrem Betrieb:
Allergenfibel >>>
Allergensymbolik >>>
Praxis-Leitfaden zur Allergenkennzeichnung >>>
Wasserlösliche Etiketten zur Lebensmittelkennzeichnung >>>
Sie haben Fragen? Gerne können Sie uns dazu kontaktieren: 02271-7921322

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Dienstag, 22. August 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Bremen vom 16.05.2017 zur Sprache der Pflichtkennzeichnung von Lebensmitteln

Auch Lebensmittel, welche im Ausland erzeugt und verpackt wurden, jedoch dann in der Bundesrepublik Deutschland angeboten werden, müssen auch dann eine Pflichtkennzeichnung in deutscher Sprache tragen, wenn sie nur in Spezialitäten-geschäften mit überwiegend / ausschließlich fremdsprachigem Kundenstamm angeboten werden. 
Dies geht aus dem aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Bremen vom 16. Mai 2017 hervor.
Die Lebensmittelüberwachung Bremen hatte wiederholt die Kennzeichnung von Lebensmitteln überwiegend polnischer Herkunft beanstandet, welche in zwei Spezialitäten-Geschäften in Bremen angeboten wurden.
Die aus Polen importierten Produkte waren am Herstellungsort in Polen mit einer Lebensmittelkennzeichnung in polnischer Sprache gekennzeichnet worden.
Die Lebensmittel-Überwachung Bremen beanstandete das Fehlen der Pflichtkennzeichnung in deutscher Sprache. Diese Beanstandung sei zu Recht erfolgt, wie die Richter des VG Bremen nun im Urteil entschieden.
Das Inverkehrbringen von Lebensmitteln mit einer ausschließlich in polnischer Sprache vorgenommenen Kennzeichnung stellt einen Verstoß gegen Art. 15 Abs.1 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 (Lebensmittel-Informations-Verordnung - LMIV) dar.
Diese Vorschrift verpflichtet den Inverkehrbringer dazu, seine Waren mit einer Kennzeichnung auszustatten, die in dem Mitgliedstaat in dem das Lebensmittel vertrieben wird auch leicht verständlich sei. Eben dies sei aber bei einer ausschließlich polnischen Kennzeichnung beim Vertrieb der Lebensmittel in Deutschland nicht der Fall.
Als „leicht verständlich“ gelte weder die Amtssprache eines beliebigen Mitgliedstaates, noch die Sprache eines bestimmten Gebietes.
Die Richter entschieden, dass die Mehrheit der Verbraucher in der Lage sein müsse, die Sprache ohne fremde Hilfe zu verstehen.
Selbst in einem polnischen Spezialitätengeschäft kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Kundenkreis komplett der polnischen Sprache mächtig ist.
Generell kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Kunden bereit und in der Lage sind, fehlende Vokabeln zum Verständnis der Lebensmittelkennzeichnung in einem Wörterbuch nachzuschlagen.
Klares Ziel des Lebensmittelrechts ist es, eine leichte Verständlichkeit für alle in Betracht kommende Verbraucher zu gewährleisten.
Aus diesem Grund könne auch in einem Spezialitätengeschäft keine Ausnahme gelten.
Quelle: VG Bremen, Urt. v. 16.05.2017, Az. 5 K 1460/16.

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Montag, 21. August 2017

Die Hygieneampel muss bundesweit her!

Die Hygieneampel bietet viele Chancen für gute Gastronomen und Lebensmittelhersteller
Mehr Transparenz für dem Verbraucher durch die Hygieneampel

Es gibt sicherlich Gründe, die gegen die Hygieneampel sprechen – der DeHoGa (Hotel- und Gaststättenverband) wird auch nicht müde, gegen diesen angeblichen „Internet-Pranger“ Stimmung zu machen.
Sicherlich gibt es aber auch sehr gute Gründe für die Hygieneampel. So kam es jetzt erst wieder in einem Schorndorfer Asia-Restaurant zu massiv ekelerregenden Zuständen.


Siehe hierzu den Bericht Zeitungsverlags Waiblingen vom 02.08.2017 >>>

Bei der Lektüre der Urteilsbegründung vergeht einem schnell der Appetit. Wenn der Gastwirt dem von der Staatsanwaltschaft gegen ihn erlassenen Strafbefehl in Höhe von 7500 Euro nicht widersprochen hätte, wären die ekelerregenden Zustände nie an die Öffentlichkeit gelangt und Kunden hätten weiterhin unbekümmert und mit Genuss dort gegessen.
Nun liegen die Fakten auf dem Tisch, die regionalen Zeitungen hatten darüber berichtet und die Kunden meiden das Asia-Restaurant.

Wenn all die ordentlichen und hygienisch arbeitenden Gastwirte sich im eigenen Interesse für die Hygieneampel einsetzen würden, könnten sie stolz eine grüne Hygieneampel an ihrer Eingangstür aushängen und damit ihrer Kundschaft signalisieren: In unserem Betrieb und in unserer Küche herrscht Ordnung!

Aber stattdessen gehen wir nun mit gemischten Gefühlen zum „Asiaten“ unser es Vertrauens und fragen uns, in welcher asiatischen Gaststätte noch so ekelerregende Zustände herrschen. Oder wir machen einen weiten Bogen um alle Restaurants, die nach Zitronengras und Soja riechen.

Unsere klare Forderung lautet aus diesem Grund:
All die ordentlich arbeitenden Gastronomen, Hotellies, Bäcker, Konditoren, Metzger und Lebensmittelhändler sollten sich endlich für mehr Transparenz im Bereich der Veröffentlichung von Kontrollergebnissen der Lebensmittelüberwachung einsetzen.
Weitere Infos zur Hygieneampel finden Sie hier >>>

Hier finden Sie ein kostenloses E-Book zum Thema HACCP, Hygiene und Hygieneampel: http://hygieneampel.hygiene-netzwerk.de/

Freitag, 18. August 2017

Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Kennzeichnung von Portionspackungen

Der Europäische Gerichtshof hat mit seinem Urteil vom 22.09.2016 entschieden, dass es sich bei Honig-Portionspackungen um vorverpackte Lebensmittel im Sinne der Lebensmittel-Informations-Verordnung handelt. Dieses Urteil hat zur Folge, dass auch Portionspackungen den Deklarationsvorgaben für vorverpackte Lebensmittel unterliegen. Auch wenn die Portionspackungen in Sammelpackungen an die Gemeinschaftsverpflegung (wie z. B. Hotels, Gaststätten oder Restaurants) abgegeben werden und die Gemeinschaftsverpflegung diese nicht einzeln weiterverkauft, sondern als Teil einer Mahlzeit abgibt (z. B. beim Frühstück mit abgepackter Konfitüren-Portion).  
Die Portionspackungen müssen aber nicht sämtliche Pflichtinformationen enthalten. In Artikel 16 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 (Lebensmittelinformationsverordnung – LMIV >>>) wird für Verpackungen, deren größte Oberfläche weniger als 10 qcm beträgt, die Ausnahme geregelt, dass für diese nicht sämtliche Pflichtinformationen gemäß der Lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV) gelten. Es müssen auf diesen „kleinen“ Verpackungseinheiten lediglich die Bezeichnung des Lebensmittels, die Allergeninformation, die Nettofüllmenge und das Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben werden. Das Zutatenverzeichnis kann auf eine andere Weise bzw. dem Verbraucher auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Das Urteil sagt ferner, dass die Regelungen des Art. 16 Abs. 3 Lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV) nur für die Pflichtinformationen nach Lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV) gelten, so dass die Angaben, die aufgrund anderer Vorgaben verpflichtend sind, auch bei Kleinverpackungen obligatorisch sein können (so zum Beispiel die Angabe des Ursprungslandes bei Honig).
Dieses Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) ist wegen seiner Tragweite für Hersteller von Kleinverpackungen besonders relevant.
In einer früheren Anfrage hatte die Europäischen Kommission die Meinung vertreten, es handele sich nicht um eine Verkaufseinheit, wenn Portionsbecher (z. B. Marmelade, Honig, Senf) Kunden von Anbietern der Gemeinschaftsverpflegung als Teil einer Mahlzeit angeboten werden. Die Angaben auf der Sammelpackung seien hier ausreichend.

Das Urteil des EuGH kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=183706&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=200684

Zum Thema Kennzeichnung finden Sie hier übrigens eine Vielzahl von wasserlöslichen Etiketten, die für die Kennzeichnung von Lebensmitteln und Verpackungen oder Equipment genutzt werden können >>>

Freitag, 4. August 2017

Matten machen müde Mitarbeiter munter

Hygiene im Eingangsbereich ist ein wichtiger Baustein
Vor dem Kaffeeautomaten. Im Kindergarten. Oder an der Obsttheke. Schmutzfangmatten hält es nicht allein im Eingang. Wo sie heute ausliegen und warum sie dort Sinn machen, erklärt Manuela Schmidt, Mattenexpertin der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH im Interview.

Frau Schmidt, wo sind Schmutzfangmatten besonders beliebt?

Klar, erstmal im Eingang. In rund 80 Prozent aller öffentlich zugänglichen Gebäude – darunter auch Unternehmen und Einzelhandel – liegen Matten. Aus gutem Grund. Sie nehmen dort Schmutz, Nässe, Staub auf. Verhindern, dass Dreck reingetragen wird, schaffen also mehr Hygiene und helfen Reinigungskosten zu senken. Insbesondere wenn es sich um waschbare Matten handelt, die regelmäßig ausgetauscht werden.

Wo werden sie häufig noch eingesetzt?

Viele unserer Kunden in Handwerk, Industrie und Einzelhandel setzen die Matten aus Hygiene- und Sicherheitsgründen auch in der Produktion ein. So geben Matten mit rutschsicheren Rücken aus Nitrilgummi ja auch Sicherheit auf glatten Untergründen. Ebenso in Büros – hier gerne auch in kleinerer Ausführung vor den Kaffeeautomaten, um „Geschlabber“ zu schlucken… Vor Rolltreppen, im Fahrstuhl, in Kantinen oder auch in der Warenanlieferung. In all diesen Bereichen sind Schmutzfangmatten – ob in graumelierter Standardausführung oder als auffällige Design- oder Logomatte – kaum noch wegzudenken. Allerdings erobern sie auch noch weitere Bereiche.

Wofür werden sie denn gerade „entdeckt“?

Relativ neu ist beispielsweise, sie vor Obst- und Gemüsetheken im Einzelhandel auszulegen. Was in Ländern wie Australien längst üblich ist, ist hier erstmal noch ungewohnter Anblick. Das wird sich ändern. Dafür sprechen erfolgreiche Testphasen, wie die DBL sie gemeinsam mit namhaften Lebensmittelketten durchführt. Auch hier können die Matten aus Hygiene- und Sicherheitsgründen überzeugen. Beispielsweise bei hinuntergefallenem Obst wie Weintrauben, Beeren, etc.. Während diese sonst auf dem Boden landen, wo der nächste Kunde oder auch Mitarbeiter auf sie tritt, im Supermarkt weiterverteilt oder womöglich ausrutscht, werden sie hier von der Matte „geschluckt“. Diese wird regelmäßig von uns abgeholt, gewaschen und frisch gepflegt wieder ausgelegt. Auch optisch kann man hier Statements setzten, mit farbenfrohen Akzenten oder frischem Grün. Das kommt übrigens auch bei den Kunden gut an.

Inspiration von Down-Under – was ist eher typisch deutsch?

Ob es typisch deutsch ist, weiß ich nicht – Fakt ist aber, das Matten auch in Kindergärten gerade einen Run erfahren. Dort werden sie in Fluren und Vorräumen eingesetzt, beispielsweise vor Bänken, wo die Kleinen sich morgens die Schuhe ausziehen. So gelangt der Schmutz nicht in die Spielräume. Und: Auch in Deutschland setzen Geldinstitute immer mehr SB-Schalter ein, oft in Gewerbegebieten aufgestellten Containern, die ja auch einen sauberen Eindruck hinterlassen sollen. Hier erfahren Schmutzfangmatten vor den Auszahlungsautomaten oder den Druckern gerade einen enormen Zuwachs.

Wo und wie funktionieren sie noch?

Sie funktionieren auch sehr gut als Botschafter – bleiben wir hier bei den Banken oder den Postfilialen. Da werden sie nicht nur aus genannten Hygiene- und Sicherheitsgründen eingesetzt, sondern vor den Schaltern auch zur optischen Kommunikation genutzt. Beispielsweise mit einem aufgedruckten „Bitte Diskretion“ oder „Abstand halten“. Das wirkt.

Gibt es Neuheiten bei den Matten?

Neben unseren im Mietservice bewährten Schmutzfangmatten mit High-Twist-Nylon (HTN), bringen Matten je nach Einsatzort heute auch zusätzliche Features mit. Beispielsweise sogenannte ergonomische „Anti-Ermüdungsmatten“, die häufig an Steharbeitsplätzen zur Schonung der Gelenke eingesetzt werden. Immer beliebter bei unseren Kunden werden zudem waschbare Outdoormatten für den Außenbereich. Diese sind von der Struktur sehr strapazierfähig und stark – und können dank perforierter Löcher im Gummirücken Nässe und Regen ablaufen lassen. Branchen wie Gastronomie, Einzelhandel aber auch Autohäuser und Tankstellen zeigen sich an solch hochwertigen Outdoormatten zunehmend interessiert – als textiler Dienstleister kann die DBL auch diese entsprechend pflegen und bietet dazu ihren Full-Service inklusive Beratung und zuverlässigem Hol- und Bringdienst.

DBL ist Partner im Hygiene-Kompetenzteam des Hygiene-Netzwerks >>>


Übrigens bietet das Hygiene-Netzwerk auch eine Auswahl an Desinfektionsmatten >>> an, die an kritischen Stellen eingesetzt werden können, bei denen besondere Hygienemaßnahmen wichtig sind.

Freitag, 28. Juli 2017

Ekelbrot in bayerischen Großbäckereien


Die bayerische Verbraucherschutzministerin Scharf fordert Sonderkontrollen in bayerischen Großbäckereien.

Wie aus den Medien zu erfahren war, hat das bayerische Verbraucherschutzministerium ein neues Sonderkontrollprogramm für Großbäckereien in Bayern gestartet. Hintergrund sind die von Foodwatch aufgedeckten Hygienemängel in bayrischen Großbäckereien.
Geplant ist, dass die Sonderkontrollen vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeinsam mit den Behörden vor Ort durchgeführt werden.
Der von der Ministerin veröffentlichte Entwurf sieht eine Reform der Lebensmittelüberwachung in Bayern vor, in deren Umsetzung auch die Kontrolle von 40 Großbäckereien fällt. Durch die Reform soll eine völlig neue Behörde für die Kontrolle komplexer Betriebe in Bayern entstehen. Die neue Behörde soll zum 01.01.2018 ihre Arbeit aufnehmen und ist Teil der Umsetzung der laufenden Lebensmittelreform. Die Beratungen zum neuen Reformgesetzes in den Landtags-Ausschüssen ist inzwischen abgeschlossen.
Hintergrund all dieser Maßnahmen ist, dass bei Kontrollen von Großbäckereien durch die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden der Stadt- und Landkreise in Bayern in der Vergangenheit immer wieder Verstöße gegen geltende Hygiene-Vorschriften festgestellt wurden. So wurden in den zurückliegenden Jahren unter Beteiligung der Spezialeinheit des LGL 29 Kontrollen in 19 Großbäckereien in Bayern durchgeführt worden. Weitere Details zu den Betriebs-Kontrollen finden sich unter:
https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/ueberwachung/betriebskontrollen/baeckereien_2017.htm
Hier ein Videobeitrag der ARD zum Thema:


Warten Sie nicht auf die Kontrollen, die jetzt anstehen, sondern lassen Sie sich unabhängig von uns beraten. 
HACCP und Qualitätsicherung: Hygiene-Checks und Qualitätskontrollen von den Profis im Hygiene-Netzwerk
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Freitag, 14. Juli 2017

Transparenzgesetz liegt auf Eis

Bundestagswahlkampf - die SPD-Bundestagsfraktion hat in einem Positionspapier eine Forderung für eine umfassende Veröffentlichung von Verstößen gegen das Lebensmittelrecht beschlossen.
Die SPD ist unzufrieden mit dem Verbraucherschutzminister Christian Schmidt. Entgegen der im Koalitionsvertrag vereinbarten Überarbeitung der Veröffentlichung von Hygieneverstößen, welche im Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch verankert werden sollte, wurde bisher kein Entwurf vorgelegt.
Zu Beginn der Legislaturperiode hatte die neue Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbart, das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch so zu überarbeiten, dass die Behörden künftig einfach und rechtssicher Hygiene-Verstöße veröffentlichen können.
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Dienstag, 27. Juni 2017

Wussten Sie schon, dass die rote Farbe des Campari durch Scharlachschildläuse erzeugt wird?

Campari, der rote Kräuterlikör aus Italien ist nicht nur wohlschmeckend, sondern auch ein Fest für die Augen. Enthalten im Campari ist der natürliche Farbstoff Koschenille-Rot (auch Karmin-Rot genannt), dieser Farbstoff sorgt für die tiefrote Farbe.
Der Farbstoff ist tierischen Ursprungs und wird aus der Scharlachschildlaus (Koschenille) gewonnen. Die Scharlachschildlaus lebt auf bestimmten Kakteen und trinkt deren Saft. Sie wird heute u. a. auf den Kanarischen Inseln, vor allem auf Lanzarote, gezüchtet.
Für die Farbgewinnung werden die Läuse von den Kakteen gesammelt, in der Sonne getrocknet und dann gemahlen. Der daraus gewonnene Farbstoff ist äußerst intensiv.
Schon ein Teelöffel davon würde genügen, um das Wasser einer Badewanne kräftig rot zu färben.

Aktuelle Infos aus der Branche finden Sie hier >>>

Wissen Sie, was Halal bedeutet? Hier finden Sie die Erklärungen zu Halal und den Anforderungen an Halal-Produkten >>>

Freitag, 23. Juni 2017

Lebensmittelbetrug – Verzehr von Haselnussprodukten stellt Gefahr für Allergiker dar

Eine aktuelle Meldung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zeigt, wie bedeutend der Markt für Haselnussprodukte ist und auch wie wichtig dessen Kontrolle sei, um häufig auftretende Nussallergien vorzubeugen.

Deutsche Kontrollstellen haben im Rahmen einer weltweiten koordinierten Aktion zur Lebensmittelbetrugsbekämpfung einen Fall aufgedeckt, bei dem es sich um einen Betrug bei Haselnussprodukten handelt. Die Haselnussprodukte stammen im vorliegenden Fall aus Italien, Georgien und der Türkei. Es musste festgestellt werden, dass die entsprechenden Produkte zu hohe Anteile an Erdnüssen, Cashewkernen oder auch Mandeln enthielten, was jedoch nicht gekennzeichnet wurde. Die Kontrolleure sprechen hierbei von einer Produktmanipulation.

Ende 2016 wurden über 100 Haselnusserzeugnisse von 28 Herstellern aus aller Welt untersucht.
Mehr als 545 t dieser Erzeugnisse wurden hierbei näher kontrolliert. Diese Untersuchungen stießen auf überraschende Ergebnisse. So wurden beispielsweise Erdnussanteile in Höhe von 8% an gehackte Haselnüsse beigemischt, oder einer italienischen Haselnusspaste an die 45% Cashewkernanteile nachgewiesen. Unter anderem gab es sogar Produkte, die zu 27% aus Mandeln bestanden, diese jedoch nicht auf der Zutatenliste angeführt wurden.

Für die meisten Nussallergiker sind solche unerkennbaren Beimischungen unverzeihlich, da sie gesundheitsgefährdend sind. Die Produkte wurden unverzüglich aus dem Verkehr gezogen und die Vorkommnisse teils an die Kriminalpolizei übergeben. Deutsche Behörden hatten schon seit Längerem den Verdacht auf entsprechende Manipulationen, bei denen teurere Haselnusserzeugnisse teils durch kostengünstigere Produkte ersetzt wurden.

Viele Überwachungsbehörden sehen sich mit diesen Fällen wieder bestätigt, wie bedeutend die internationale Zusammenarbeit der einzelnen Staaten und deren Zölle für die Aufdeckung entsprechender manipulierter Warenlieferungen und Lebensmittelbetrügereien weltweit ist.
Aktuelle Infos finden Sie immer hier >>>

Montag, 19. Juni 2017

Frowein erhält Unterstützung für ein innovatives Produkt

Das Wirtschaftsministerium in Baden-Württemberg unterstützt uns bei der Entwicklung für ein neues Produkt mit einem Innovationsgutschein.
Hintergrund ist die Entwicklung einer neuen insektiziden Formulierung zur Anwendung in sehr speziellen und vor allem technisch sehr sensiblen Bereichen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr!

Auf der Internetseite des Wirtschaftsministerium ist zu den Innovationsgutscheinen folgendes zu lesen:
„Mit Innovationen neue Märkte erschließen
Baden-Württemberg hat als erstes Bundesland 2008 Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen eingeführt. Das Programm unterstützt Mittelständler bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von innovativen Produkten, Dienstleistungen oder Produktionsverfahren und bei deren wesentlichen qualitativen Weiterentwicklung. 2012 wurde das Programm um den Innovationsgutschein Hightech Start-up erweitert. Er richtet sich an Hightech-Start-ups bis maximal fünf Jahre nach Gründung und fördert innovative Vorhaben aus den Wachstumsfeldern der Zukunft. Im Mai 2017 wurde der Innovationsgutschein Hightech Digital eingeführt, der etablierte Unternehmen bei der Entwicklung und Realisierung anspruchsvoller digitaler Produkte und Dienstleistungen unterstützt.“



Donnerstag, 1. Juni 2017

Öko-Schädlingsbekämpfung: Schlupfwespen-Zuchtbox der Uni Hohenheim erhält Umweltpreis

Der Kornkäfer ist für Getreidelager gefährlich: Wenn seine Larven sich in den Körnern ausbreiten, kommt es schnell zum Totalausfall der Getreideernte. Die nur einen Millimeter kleine Lagererzwespe kann das verhindern: Sie bohrt Kornkäferlarven an, legt ihre Eier im Schädling ab und ihre Nachkommen fressen das Insekt von innen auf. Prof. Dr. Johannes Steidle und Dr. Steffi Niedermayer entwickeln seit drei Jahren die Hohenheimer Zuchtbox für Lagererzwespen. In ihr können die nützlichen Insekten heranwachsen, sogar per Post an Landwirte verschickt werden und Getreidelager bis zu sieben Monate schützen. Dafür erhalten die Forscher den Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw.

1. Juni 2017, 19:00 Uhr, Sparkasse in Calw: Forscher der Universität Hohenheim erhalten 8.000-Euro-Preis der Stiftung Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw

In Spitzenzeiten sollen über 200 junge Lagererzwespen gleichzeitig aus einer Hohenheimer Zuchtbox schlüpfen und gegen den Kornkäfer vorgehen. So kann sich der Schädling nicht weiter im Getreidelager ausbreiten.

„Genau genommen bekämpfen die Lagererzwespen bereits die Larve des Kornkäfers, die sich innerhalb von Getreidekörnern einnistet“, erklärt Prof. Dr. Johannes Steidle, Leiter des Fachgebiets Tierökologie an der Universität Hohenheim. „Die Lagererzwespe sucht in gelagertem Getreide nach befallenen Weizenkörnern, durchsticht ihre Schale mit ihrem Stachel. Dort zapft sie die Larve des Kornkäfers an, die im Weizenkorn schlummert, oder legt ihre Eier auf ihr ab.“

Hohenheimer Zuchtbox vereinfacht Bekämpfung

Die biologische Bekämpfung des Kornkäfers mit der Lagererzwespe ist ein gut etabliertes und erfolgreiches Verfahren, das bereits auf den Arbeiten von Prof. Dr. Steidle beruht. Bisher werden die Wespen gezüchtet und vom Züchter mehrmals im Jahr an Landwirte verschickt. Diese müssen sie dann selbst freilassen.

Der große Vorteil der Hohenheimer Zuchtbox: Sie wird im Getreidelager aufgestellt. Darin wachsen die Lagererzwespen heran, schlüpfen vor Ort und strömen dann kontinuierlich aus – dem ungeliebten Kornkäfer auf der Spur. Mit der Zuchtbox haben Landwirte sechs bis sieben Monate lang Ruhe vor dem Schädling.

„Frisch geschlüpfte Lagererzwespen sind besonders agil und angriffslustig. Damit haben wir die bisherige Schädlingsbekämpfung mit Lagererzwespen weiter optimiert“, erklärt Dr. Steffi Niedermayer, die wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Steidle ist.

Box ist einfach aufgebaut
In der Box selbst befinden sich Schwarzaugenbohnen. „In diesen Bohnen nistet sich die Larve des Bohnenkäfers ein. Auf diesen Larven legen die Lagererzwespen ihre Eier ab und vermehren sich so in der Zuchtbox“, sagt Prof. Dr. Steidle.

Durch ein Sieb im Deckel verlassen die ausgewachsenen Lagererzwespen die Zuchtbox und schwärmen ins Getreidelager aus. Über den Geruchssinn spüren sie die Kornkäferlarven auf und befallen sie. Die Bohnenkäfer hingegen bleiben in der Zuchtbox. Die Maschen des Siebs sind so klein, dass nur die Lagererzwespen, nicht aber die Bohnenkäfer durchpassen.

Marktreife der Hohenheimer Zuchtbox steht bevor
Seit 2014 arbeiten Prof. Dr. Steidle und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Niedermayer gemeinsam mit zwei Partnerfirmen an der Marktreife der Box. Sie ist noch nicht als Produkt erhältlich.

„Bisher ist die Box noch nicht für den Versand mit der Post geeignet“, sagt Prof. Dr. Steidle. „Deswegen testen wir derzeit Dosen, die stabil genug sind und in denen die Insekten den Transport überstehen.“

Außerdem suchen die Wissenschaftler der Universität Hohenheim nach weiteren Methoden zur Früherkennung der Schädlinge. Dies könnten möglicherweise besser geeignete Wespenstämme sein. „Wir versuchen, neue, noch hitzebeständigere Stämme der Lagererzwespen zu finden“ erklärt Dr. Niedermayer. „Sie sollen auch die hohen Temperaturen aushalten können, die im Sommer in einem Getreidelager herrschen können.“

Preisverleihung am 1. Juni in der Sparkasse in Calw
Die Preisverleihung beginnt um 19 Uhr. Die Laudatio für Prof. Dr. Steidle und Dr. Niedermayer wird Prof. Dr. Konrad Dettner von der Universität Bayreuth halten, der selbst Zoologe ist.

Neben den beiden Forschern der Universität Hohenheim bekommen auch die Lofec GmbH, Wildberg, für die Entwicklung einer umweltfreundlichen Flächenheizung und das Landratsamt Enzkreis für sein Projekt „Frühkindliche Umweltbildung zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit“ einen Preis.

Hintergrund: Stiftung Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw

Die Stiftung Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw verleiht seit 1995 ihren Umweltpreis. Er wird alle zwei Jahre verliehen an Personen, Institutionen und Gruppen für herausragende Leistungen in Forschung, Entwicklung und Innovation, die dem Umweltschutz und der Gesundheitsvorsorge dienen, sowie für die engagierte und erfolgreiche Vermittlung von Wissen, wie sich technische, wissenschaftliche und sozioökonomische Entwicklungen auf die natürlichen Lebensgrundlagen auswirken können.

Kontakt für Medien:
Prof. Dr. Johannes Steidle, Universität Hohenheim, Institut für Zoologie, Fachgebiet Tierökologie
T +49 711 459 23667
Universität Hohenheim
Pressestelle
70593 Stuttgart
Tel.: 0711 459-22003
Fax: 0711 459-23289



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Mittwoch, 17. Mai 2017

Schwarze Oliven müssen schwarz sein – geschwärzte grüne Oliven dürfen nicht als schwarze Oliven beworben werden

Durch das Landgericht Duisburg wurde nun entschieden, dass im Handel vertriebene geschwärzte grüne Oliven nicht als schwarze Oliven beworben werden dürfen.
Dies hatte vor dem Gericht schon eine bekannte Verbraucherschutzorganisation als irreführende Werbung kritisiert. (Az: 2 O 84/14)

Der angeklagte Lebensmittelhändler hat über seine Filialen Gläser mit „spanischen schwarzen Oliven, entsteint“ vertrieben. Diese Werbung für die Oliven stand groß auf dem Etikett der Schauseite der Gläser. In den Gläsern jedoch waren grüne Oliven, die mit Eisen-II-Gluconat schwarz eingefärbt worden waren. Dies war bei einem Teil der Gläser nicht einmal auf der Zutatenliste auf der Rückseite zu erkennen. Aufgeführt war der „Stabilisator: Eisen-II-Gluconat“ als einziger Hinweis auf die Färbung, dies verstehen jedoch wohl nur Experten.

Der Verbraucher kann bei der Produktbezeichnung „schwarze Oliven“ davon ausgehen, dass es sich um natürlich gereifte schwarze Oliven handele, so das Duisburger Landgericht. Gerade im bei Gericht verhandelten Fall gilt dies umso mehr, da die Bezeichnung „schwarze Oliven“ aus Sicht des Verbrauchers keine bloße Farbangabe darstellt, sondern auf die Art des Produktes, auf den Reifegrad, den Geschmack und die Konsistenz der Olive schließen lässt.

Alleine die Angabe des Zusatzstoffes „Eisen-II-Gluconat“ in der Zutatenliste gibt dem Durchschnittsverbraucher nicht die Information, dass die Oliven eingefärbt wurden.
Das Gericht kam zu dem Entschluss, dass die Beklagte gegen § 11 Abs. 1 Nr. 1 LFGB i.V.m. Art. 7 Abs. 1 lit. d) Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) verstoßen hat. Dort steht, dass Lebensmittel nicht irreführend sein dürfen, insbesondere indem durch das Aussehen, die Bezeichnung oder bildliche Darstellungen das Vorhandensein eines bestimmten Lebensmittels oder einer Zutat vorgetäuscht wird, obwohl tatsächlich in dem Lebensmittel von Natur aus vorhandene Bestandteile oder normalerweise in diesem Lebensmittel verwendete Zutaten durch andere Bestandteile oder andere Zutaten ersetzt wurden.

Der Beklagte wurde verurteilt, die Etikettierung zu ändern – für den Fall der Zuwiderhandlung wurde ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000,00 €, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monate (vollstreckbar beim Geschäftsführer) angeordnet.

Die Entscheidung ist rechtskräftig.

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Ohne Milch kein „Latte macchiato“

Kaffeekonzern Jacobs Douwe Egberts lenkt gegenüber Verbraucherzentrale Hamburg ein

Der Kaffeekonzern Jacobs Douwe Egberts (JDE) muss die Kennzeichnung seines Tassimo-Produkts „Jacobs Latte macchiato classico“ ändern. Die Verbraucherzentrale Hamburg war rechtlich gegen den Anbieter vorgegangen, weil dieser Vollmilchkonzentrat durch eine Flüssigkeit aus Milchbestandteilen mit Zusatzstoff ersetzt, das Produkt aber weiterhin als „Latte macchiato classico“ verkauft hat. Ein „Latte macchiato“ ist jedoch ein Getränk aus Espresso-Kaffee und aufgeschäumter Milch.

Die Hamburger Verbraucherschützer hatten JDE wegen der irreführenden Produktbezeichnung zunächst abgemahnt, und als der Konzern keine Unterlassungserklärung abgeben wollte, schließlich Klage beim Landgericht Bremen eingereicht. Nun lenkte Jacobs Douwe Egberts ein und verpflichtete sich gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg, die Verpackung für das Tassimo-Produkt bis Ende Oktober dieses Jahres umzustellen. Zukünftig muss JDE das Kaffeegetränk als „Typ Latte macchiato classico“ bezeichnen.

Jacobs Douwe Egberts verwendet seit einer Rezepturänderung für die sogenannten Milch-Discs beim „Jacobs Latte macchiato classico“ anstelle von echter Milch nur noch deren Einzelteile und setzt das Verdickungsmittel Gummi arabicum (E 414) zu, um Sahne, Milchproteine, Milchmineralien, Zucker und Wasser zusammenzuhalten. „Das ist Mogelmilch! Wo Latte draufsteht, muss auch Milch drin sein. Das Produkt darf deshalb nicht als ,Latte macchiato’ verkauft werden“, meint Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Mit dem Zusatz des Wortes „Typ“ muss JDE nun in Zukunft anzeigen, dass das Kaffeegetränk keine echte Milch enthält, sondern nur wie Latte macchiato schmeckt. „Mehr gibt das europäische Kennzeichnungsrecht leider nicht her“, so Valet. Der Verbraucherschützer hätte sich gewünscht, dass das Wort „Latte“ gänzlich von der Verpackung verschwindet. Verbraucher sollten auf Lebensmittelverpackungen prinzipiell überprüfen, ob Schlüsselwörter wie „Typ“, „Geschmack“ oder „nach Art von“ verwendet werden. Diese zeigen Imitate und Ersatzprodukte an.

Weitere Informationen über den „Jacobs Latte macchiato classico“ und die Kritikpunkte der Verbraucherzentrale Hamburg daran sind veröffentlicht auf der Internetseite www.vzhh.de.

Quelle:  Pressestelle Verbraucherzentrale Hamburg e.V.

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Dienstag, 16. Mai 2017

Informationen für Gastwirte zum Nichtraucherschutz in NRW

Am 01.05.2013 sind in Nordrhein-Westfalen Änderungen des Nichtraucherschutzgesetzes in Kraft getreten.

Das neue Gesetz regelt ein uneingeschränktes Rauchverbot in allen Räumen von Gaststätten, nur im Freien darf noch geraucht werden.
Rauchergaststätten, Raucherclubs und Raucherräume sind ab Mai 2013 nicht mehr erlaubt.
Beim Rauchverbot werden keine Unterscheidungen getroffen zwischen verschiedenen Produktgruppen wie Zigaretten, Zigarren, Kräuterzigaretten, elektrischen Zigaretten und Wasserpfeifen.

Ausnahmen vom Rauchverbot in Gaststätten kann es  nur noch unter strengen Voraussetzungen für geschlossene Gesellschaften im Rahmen privater Veranstaltungen wie geplante Familienfeiern geben, die abgetrennte Räume oder die gesamte Gaststätte nutzen.

Das Rauchverbot gilt auch in Festzelten und bei den so genannten Brauchtumsveranstaltungen gelten.

Nach wie vor besteht die Pflicht des Betreibers der Gaststätte, im Eingangsbereich deutlich sichtbar das Verbotszeichen „Rauchen verboten“ anzubringen und für die Einhaltung der Rauchverbots in seiner Gaststätte zu sorgen.
Das Ordnungsamt kann Bußgelder verhängen und zwar sowohl gegen den Raucher, der in einer Gaststätte raucht, als auch gegen den Betreiber der Gaststätte, wenn er nicht die erforderlichen Maßnahmen ergreift, um einen Verstoß gegen das Rauchverbot zu verhindern oder zu beenden.
Der Bußgeldrahmen für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, die der Gaststättenbetreiber begeht, wurde mit der Gesetzesänderung auf bis zu 2500 EUR erhöht.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter hat Informationen zum Thema unter der Internatadresse www.mgepa.nrw.de veröffentlicht.






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Hygieneschulung – Gericht in den Niederlanden entscheidet im Pferdefleisch-Skandal – Produkte und Herstellerbetriebe werden veröffentlicht!!

Das Verwaltungsgericht in Amsterdam hat nun abschließend 2 Jahre nach dem Pferdefleischskandal entschieden, dass die niederländische Lebensmittelsicherheitsbehörde Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit - NVWA alle Produkte und Betriebe nennen muss, in denen 2013 nicht deklariertes Pferdefleisch verarbeitet wurde. Durch die NVWA war das bislang abgelehnt worden, da der Ruf der Unternehmen geschützt werden sollte.

Die NVWA muss nach Rechtskraft des Urteils alle Produkt- und Betriebsnamen innerhalb von sechs Wochen öffentlich machen. Geklagt hatte die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch Niederlande und nun Recht bekommen.

Die betroffenen Produkte waren in Deutschland durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2013 nach den ersten Pferdefleischfunden veröffentlicht wurden.

Fazit:
Dieses Urteil zeigt eindeutig, dass auch von den Gerichten (und dies nicht nur in Deutschland) eine „Pranger“-Wirkung gewollt ist. Es gilt mehr denn je, seinen Lebensmittelbetrieb abzusichern und sich hierzu von Experten beraten zu lassen.

Haben Sie Fragen rund um das Thema Hygiene so geben Ihnen unsere Experten hierzu hilfreiche Ratschläge:
www.hygiene-netzwerk.de

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Montag, 15. Mai 2017

Das Saarland meldet mehr Hygieneverstöße in Gaststätten als in den Vorjahren:

Laut Mitteilung des saarländischen Ministeriums sind 2015 bei saarländischen Lebensmittelbetrieben mehr als doppelt so viele schwere Hygieneverstöße festgestellt worden wie 2014.
Hierbei gab es in 45 Betrieben sogar so schwere Mängel, dass sie ein Bußgeld zahlen mussten. Weiterhin und das ist viel schlimmer als ein Bußgeld, im Saarland droht die Veröffentlichung im Internet mit diesen Verstößen. Als einziges Bundesland veröffentlicht das Saarland derzeit noch Hygieneverstöße nach dem Verbraucher-Informations-Gesetz im Internet.

Die veröffentlichten Hygieneverstöße finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Verbraucherschutz als PDF-Dokument unter "Sonstige Verstöße"

Informationen über Verstöße im Bereich Lebensmittelrecht nach § 40 Abs. 1a LFGB
Laut Lebensmittel- und Futtermittel-Gesetzbuch (LFGB) informieren die zuständigen Lebensmittelüberwachungs-Behörden die Öffentlichkeit unter Nennung des betroffenen Unternehmers bereits im hinreichend begründeten Verdachtsfall über folgende Verstöße im Anwendungsbereich des LFGB:
Veröffentlicht werden Verstöße gegen Vorschriften die dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Gesundheitsgefährdungen oder vor Täuschung bzw. der Einhaltung hygienischer Anforderungen dienen, insofern ein erheblicher oder wiederholter Verstoß anzunehmen ist, bei dem ein Bußgeld von mindestens 350 € zu erwarten ist.
Sie wollen wissen, welche Hygieneverstöße veröffentlicht werden? Hier finden Sie die jeweiligen Verstöße >>>

Sind Sie bereits in Sachen Hygieneampel und die aktuellen Auswirkungen vorbereitet?
In dem Presseportal des Hygiene-Netzwerks >>> finden Sie alle nötigen Informationen dazu.
Aktuelle Seminarangebote zum Thema Hygiene-Ampel und HACCP finden Sie hier >>>

Dienstag, 9. Mai 2017

Hygieneschulung – 6 Jahre Haft für Gastwirt in Großbritannien - Tod eines Allergikers durch Verzehr von Erdnüssen in der Gastronomie

Die korrekte Allergenkennzeichnung verhindert eine Menge Probleme in der Gastronomie und dem Umgang mit dem Gast. Informieren Sie sich hier.
Korrekte Allergenkennzeichnung in der Gastronomie ist wichtig.
In Großbritannien wurde jetzt ein Gastwirt zu sechs Jahren Haft verurteilt, da er in einem Gericht Erdnüsse statt Mandeln verwendet hat ohne dies im Sinne der Allergen-Kennzeichnung >>> kenntlich zu machen. Dadurch verstarb ein 38-jähriger Gast an einem allergischen Schock. Der Gast hatte zuvor ausdrücklich ein Essen ohne Erdnüsse bestellt. 
Ein Gericht im Norden Englands verurteilte den 53-jährigen Gastwirt wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe in Höhe von 6 Jahren. Der hochverschuldete Gastwirt, der mehrere Restaurants betreibt, wollte Geld einsparen und hatte ein Pulver auf Mandelbasis durch billigeres Erdnusspulver ersetzt. Ihm konnte auch nachgewiesen werden, dass er seinen Fehler auch nicht korrigiert hatte, nachdem ein Kunde über gesundheitliche Beschwerden geklagt habe. Dies hatte sich 3 Wochen vor dem tödlichen Vorfall ereignet. Somit bestand hier der Tatvorwurf eines bedingten Vorsatzes – was heißt, der Täter will keinen Schadenseintritt, nimmt diesen jedoch billigend in Kauf.

Dieses Urteil im Zusammenhang mit der Allergen-Kennzeichnung im Zuge der Umsetzung der Lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV) gilt in Großbritannien als Präzedenzfall und rief ein großes Medieninteresse hervor.

Fazit:
Holen Sie sich Rat beim Experten zur Umsetzung der Lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV)

Hier finden Sie Arbeitsmittel für den Praxiseinsatz zum Thema Allergenkennzeichnung und LMIV >>>
Das aktuelle Schulungsangebot zu LMIV, Infektionsschutzgesetz, Paragraph 4, HACCP und Hygieneampel finden Sie hier >>>

Mittwoch, 3. Mai 2017

Hygieneampel – NRW Verbraucherschutzminister lobt den Pilotversuch in Duisburg

Hygieneampel: HACCP und Eingekontrolle sind wichtiger für Ihren Betrieb denn je. Bereiten Sie sich jetzt darauf vor.
Hygieneampel: jetzt informieren & vorbereiten
NRW Verbraucherschutzminister besuchte Duisburg und verkündete hierbei, dass aus seiner Sicht das Kontrollsystem bei über 70 % der Betriebe zu einer besseren Hygiene geführt habe. Deshalb sei er froh, dass ab 2020 der Aushang der Hygieneampel für alle Lebensmittelbetriebe verpflichtend ist.

NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel wollte sich nach über einem Jahr über die Umsetzung des neuen Qualitätssiegels, der Hygiene-Ampel, informieren.

In Bezug auf das neue Kontroll-Ergebnis-Transparenz-Gesetz (KTG) hatte sich beim Pilotversuch in Duisburg hat nach 3 Jahren gezeigt, dass es bei 75 Prozent der Betriebe zu einer Verbesserung gekommen sei bzw. das Kontrollergebnis gehalten werden konnte. Dies ist ein eindeutiger Erfolg und stärkt dem neuen Gesetz den Rücken, so der Minister.

Duisburg und Bielefeld waren die Pilotstädte, in der die Hygieneampel getestet wurde. Nunmehr können Verbraucher zukünftig anhand eines Kontrollbarometers in Ampel-Farben sehen, wie die letzten amtlichen Lebensmittel-Kontrollen in Restaurants, Bäckereien, Metzgereien oder Cafés ausgefallen sind. Das neue Gesetz sagt, dass nach einer Übergangsphase von 36 Monaten alle Lebensmittelbetriebe in NRW die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrolle öffentlich machen, daher auch der Name Transparenz-Gesetz. 3 Jahre  Übergangsphase, dann wird es ernst und die Kontrollergebnisse aller Betriebe, die Lebensmittel herstellen und verkaufen, werden öffentlich gemacht. Ab dem März 2020 ist der Aushang des Kontrollbarometers dann verpflichtend. Insgesamt werden in dem Hygieneampel-Aushang dann zusätzlich zum aktuellen Ergebnis auch noch die Ergebnisse der letzten drei Kontrollen angezeigt. Der Kunde / Gast kann sich somit vor Eintritt in den Betrieb über die letzten 4 amtlichen Kontrollen informieren.

Der Betrieb ist verpflichtet, das Kontrollbarometer für Kunden leicht zugänglich zu machen, auf seiner Homepage oder zum Beispiel an der Eingangstür zum Restaurant. Bei Einstufungen im gelben oder roten Bereich kann der Betrieb eine kostenpflichtige Nachkontrolle innerhalb von sechs Wochen beantragen, gelöscht wird sie deshalb jedoch nicht auf der Hygieneampel.

Die neue Hygieneampel betrifft insgesamt ca.150.000 Betriebe in NRW, Lebensmittelproduzenten, Metzgereien, Bäckereien, weiterverarbeitende Betriebe und insbesondere auch die Hotellerie und Gastronomie sowie die Gemeinschaftsverpflegung.

Die Kontrolleure vergeben bei ihren regelmäßig durchgeführten Inspektionen sogenannte Risikopunkte. Je mehr Verstöße gefunden werden, desto höher die  Risikopunktzahl. Das Transparenzsystem in Form der Ampel-Farben erkläre sich von  selbst, daher taufte es der Volksmund auch schon Hygieneampel.

Es stimme auch nicht, dass hierdurch große Zusatzkosten oder Aufwand entstehen,  denn die Ergebnisse liegen durch die amtliche Lebensmittelüberwachung in jeder Kommune längst vor. Er führte weiter aus: „Mit einem minimalen Zusatzaufwand schaffen wir ein Maximum an Transparenz.“

Die stellvertretende Leiterin des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Duisburg ist fest davon überzeugt, dass nach 3 Jahren Laufzeit des Pilotprojekts in Duisburg ein positives Fazit gezogen werden kann. Man sei jetzt froh, dass das Pilotprojekt aus NRW jetzt mit dem Inkrafttreten des bundesweit ersten Kontrollergebnis-Transparenzgesetzes eine gute Fortsetzung gefunden hat.

Hygieneampel: Seminare zur Vorbereitung auf die gesetzlichen Anforderungen
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