Dienstag, 28. Februar 2017

Wie viel Kleidung muss ich für jeden Mitarbeiter anschaffen?

Alexander J. Neuzerling ist Verkaufsleiter beim DBL-Vertragswerk, der ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG in Montabaur
Berufkleidung für die Mitarbeiter - unser Expete gibt Rat
Eine Garnitur Berufskleidung anschaffen und der Mitarbeiter ist ausgestattet?
Warum es in der Praxis nicht so einfach ist, erklärt unser Experte Alexander J. Neuzerling (Verkaufsleiter der Itex Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG), in unserer Reihe der Expertenfragen.
„Bei der Anschaffung zählt gute Planung. Selten reicht eine Ausstattung pro Mitarbeiter.
Wechselt der Mitarbeiter z.B. einmal pro Woche seine Berufskleidung, sind drei Garnituren sinnvoll. Denn: Eine trägt der Mitarbeiter, eine weitere befindet sich in der Wäsche und die dritte liegt sauber zum Wechsel bereit. Betriebe, in denen z.B. auf Grund von Hygienevorschriften mehrmals pro Woche die Kleidung gewechselt wird, benötigen eine entsprechend höhere Ausstattung, um nicht mehrmals pro Woche die Waschmaschine starten zu müssen.
Soviel Berufskleidung wird gebraucht.
Soviel Berufskleidung wird gebraucht.
Das kann bei der Anschaffung schon einmal teuer werden, bedeutet zudem bei Personalwechsel und dem daraus meist resultierenden Kleidungswechsel wiederum Kosten für den Betrieb. Hier ist das textile Leasing eine Alternative – Mitarbeiterwechsel, Größenänderungen, etc. lassen sich so kostenneutral gestalten.“

Das Unternehmen:
DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH >>>
Albert-Einstein-Straße 30
90513 Zirndorf
Web: www.dbl.de

Hier gibt es übrigens einen interessanten Artikel zu farbiger Berufskleidung und warum diese unzulässig ist >>>

Montag, 20. Februar 2017

Hygieneschulung für ausländische Mitarbeiter - Infos in 13 Fremdsprachen zur sicheren Zubereitung von Lebensmitteln in Großküchen


Wer gewerblich Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung für andere zubereitet, trägt große Verantwortung. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Erkrankungen alleine in Deutschland gemeldet, welche durch Mikroorganismen - vor allem Bakterien, Viren oder Parasiten – die bei der Lebensmittelherstellung ins Essen gelangen. Man geht davon aus, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich 10 Mal höher liegt. 
Zur Verminderung solcher Krankheitsfälle müssen in der Gemeinschaftsverpflegung strenge Hygieneregeln eingehalten werden.
Ein großes Problem der letzten Jahre ist, dass immer mehr fremdsprachige Mitarbeiter in der Gemeinschaftsverlegung arbeiten. Jedoch auch diese unterliegen gesetzlichen Schulungs- und Informationspflichten. Das BfR und aid infodienst haben nunmehr Hygieneregeln für Beschäftigte in Großküchen formuliert – diese gibt es nun in aktuell 13 verschiedenen Fremdsprachen.
In den Großküchen und in der Gastronomie in Deutschland arbeiten Personen unterschiedlicher Nationalitäten. Daher wurde das Merkblatt „Hygieneregeln in der Gemeinschaftsgastronomie“ vom Deutschen in andere Fremdsprachen übersetzt.

Bei dem Merkblatt geht es hauptsächlich darum, Hygieneregeln in der Gemeinschaftsgastronomie, wie z.B. die persönliche Körperhygiene, einen sachgerechten Umgang mit Lebensmitteln sowie die allgemeine Betriebshygiene zu vermitteln. Wenn diese befolgt werden, sollten Lebensmittel vor Verunreinigung mit Krankheitserregern geschützt und dadurch lebensmittelbedingte Erkrankungen vermieden werden können.

In den Hygieneregeln geht es darum, eine Übertragung von Krankheitserregern vom Menschen auf Lebensmittel zu verhindern, aber auch deren Übertragung von einem Lebensmittel auf andere Lebensmittel zu vermeiden. Weiterhin lernen Sie hier, dass erhitzen vorhandene Erreger auf den Lebensmitteln abtötet. Weiterhin wird vermittelt, dass ein richtiges Heißhalten der Lebensmitteln bzw. deren schnelle und ausreichende Kühlung davor schützt, dass überlebende Krankheitserreger sich darin nicht vermehren können.

Informationen hierzu finden Sie nun in den fremdsprachigen Merkblättern des BfR und des aid infodienst >>>. Das Merkblatt „Hygieneregeln in der Gemeinschaftsgastronomie“ gibt es nun in folgenden Fremdsprachen:
Hygieneregeln in Deutsch >>>
Hygieneregeln in Arabisch >>>
Hygieneregeln in Chinesisch >>>
Hygieneregeln in Englisch >>>
Hygieneregeln in Französisch >>>
Hygieneregeln in Griechisch >>>
Hygieneregeln in Italienisch >>>
Hygieneregeln in Persisch >>>
Hygieneregeln in Polnisch >>>
Hygieneregeln in Russisch >>>
Hygieneregeln in Spanisch >>>
Hygieneregeln in Türkisch >>>
Hygieneregeln in Vietnamesisch >>>

Informationen und Termine zu weiteren Schulungen und Seminare finden Sie auf der Seite der Hygiene-Netzwerk Akademie: www.hygiene-netzwerk.de/schulungen-beratungen-seminare

Hier finden Sie wichtige Meldungen für die Gastronomie: www.hygiene-netzwerk.de/presseportal/wichtig

Donnerstag, 16. Februar 2017

69. Kölner Stadtmeisterschaft 2017 - eine langjährige Tradition setzt sich kontinuierlich fort

Kölner Stadtmeisterschaft der Köchejugend ist Talentschmiede
Die vom Colonia Kochkunstverein und Gasteria von 1884 e.V. bereits seit 1948 ins Leben gerufene Talentschmiede, die Kölner Stadtmeisterschaft, soll auch in diesem Jahr wieder eine exzellente Grundlage für die Förderung von Nachwuchsköchen auf hochkarätigem Niveau sein.
Erfolge die sich sehen lassen können – die Kölner Stadtmeisterin 2016 Anne Kratz aus dem Hyatt Regency Hotel Köln ist die Stufen gleich in großen Schritten gegangen und gewann neben der NRW Landesmeisterschaft einen Platz auf der Siegertreppe beim Rudolf Achenbach Preis in Frankfurt als Deutschlands Zweitbeste Nachwuchsköchin.
Der Vorjahressieger aus Köln, Max Krogull vom Gruber‘s Restaurant, ist aktuell auf kulinarischer Fernreise auf der MS Europa unterwegs und betreibt dazu noch einen erfolgreichen Internet Blog, den Kochberuf und die Kochkunst auf einfachem zugänglichem Wege zu präsentieren.

Insbesondere hervorzuheben sind auch die anhaltenden grandiosen Erfolge der Teamchefin der
Garde Culinaria (CKV Regionalmannschaft für nationale und internationale Wettbewerbe)
Julia Komp aus Overath. Ihr gelang es in diesem Jahr die Equipe des Guide Michelin von Ihren
herausragenden Kochkünsten im Restaurant Schloss Loersfeld zu überzeugen und mit einem
Michelin Stern ausgestattet nunmehr im Alter von 27 Jahren Deutschlands jüngste Sterneköchin
ist. Neben weiteren bekannten Größen aus der Branche wird sie auch zur CKV Jury 2017 bei den
Kölner Stadtmeisterschaften gehören.

Dank der hervorragenden und großartigen Unterstützung bedeutender gastronomischer Partner
des CKV wie Dom Kölsch, Coca-Cola, Weingut Amlinger&Sohn, ProGast und dem Radisson Blu
Hotel Köln wird dort die Stadtmeisterschaft der auszubildenden Köchinnen und Köche am
Sonntag 26. März 2017 ausgetragen.
Die Teilnahme an dieser sehr aufwendigen, insbesondere auch der IHK-Gesellenprüfung
nah angepasste Meisterschaft, ist heute immer noch ein bedeutendes Sprungbrett unseres
Nachwuchses in den Beruf der Köchin und des Kochs. Man erlangt die Befähigung einen weiteren
Schritt nach vorne zu gehen, sich und sein Können der ausgewählten CKV Jury zu präsentieren.
Die Teilnehmer haben die Chance für das nationale und internationale Parkett vorbereitet zu
werden und letztendlich dies für eine aufstrebende und ambitionierte Karriere zu nutzen.
Köln ist mittlerweile eine Stadt mit einer absolut hochwertigen internationalen Hotellerie- und
Gastronomielandschaft, die auch weite Kreise in die Region zieht.
Neben Spitzengastronomen zählen auch weltweit agierende Firmen mit ihren Betriebskasinos, in
denen hervorragend gekocht wird, zum Erfolg der Rheinmetropole.

Teilnahme:
Teilnahmeberechtigt an der Stadtmeisterschaft sind alle Auszubildenden, die zum Zeitpunkt der
Meisterschaft in einem Ausbildungsverhältnis stehen und im Veranstaltungsjahr maximal das
23. Lebensjahr vollenden. Daneben müssen die Auszubildenden sich 2017 entweder im vorletzten
oder letzten Ausbildungsjahr befinden oder in diesem Jahr ihre Abschlussprüfung bereits abgelegt
haben.
Im Rahmen des Wettbewerbes gilt es anfangs einen theoretischen Vorentscheid am
12. März 2017 im Radisson Blu Hotel Köln zu bewältigen.
Die erste Hürde gemeistert, findet am 26. März 2017 im Radisson Blu Hotel Köln die praktische
Prüfung – Wettkampf Kölner Stadtmeisterschaft 2017 - für 10 Teilnehmer statt und der/die Kölner
StadtmeisterIn wird von der renommierten CKV Jury ermittelt und gekürt.
Kurz darauf folgend heißt es dann am 01. April 2017 in Dortmund für den/die Kölner
StadtmeisterIn sich auf Landesebene einen weiteren Titel im Rahmen des NRW-Pokals erkochen
zu müssen, damit die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft – Rudolf Achenbach Preis – am
12. und 13. Mai 2017 in Frankfurt das finale Ziel ist.
Diese älteste, von Rudolf Achenbach initiierte und nach strengen Statuten durchgeführte
Deutsche Meisterschaft als Bundesjungendwettbewerb des Verbands der Köche Deutschlands
e.V. (VKD) beweist, sein Können bei mehr als 37.000 jungen Menschen unter Beweis gestellt zu
haben.
Anmeldung unter: krahwinkel@colonia-kochkunstverein.de

Infos unter:
Robert Wullen
Pressesprecher – Public Relations Officer
Colonia Kochkunstverein & Gasteria 1884 e.V. / Cologne Chefs Association
Zweigverein des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. / Member of the German Cook Association
c/o DEVK GA WULLEN
Goldgasse 2
50668 Köln
Germany
T +49 221 139 10 63
F +49 221 139 04 98
M +49 177 214 39 61
wullen@devk-goldgasse.de
www.colonia-kochkunstverein.de

Hier gibt es weitere Berichte zum Colonia-Kochkunstverein und der Nachwuchsförderung >>>

Hier Berichte im Blog >>>

Mittwoch, 15. Februar 2017

Eilmeldung: Hygieneampel heute verabschiedet - 150.000 Betriebe in NRW betroffen



Die „Hygiene-Ampel“ wurde heute (15.02.17) durch die Landesregierung auf den Weg gebracht. Der Düsseldorfer Landtag verabschiedete endgültig das Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz (KTG) und stärkt damit den Verbraucherschutz.
Alle rund 150.000 Betriebe, die in Nordrhein-Westfalen Lebensmittel verkaufen oder produzieren, müssen demnach künftig die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen in ihrem Unternehmen veröffentlichen. Welche Auswirkungen dies zukünftig für Gewerbetreibende hat, kann sich jeder denken.
Wichtig hierzu: Es wird eine 36-monatige Übergangsfrist geben, bevor die Ergebnisse veröffentlicht werden müssen (Eingangsbereich, Internet, Medien, etc.). Die Landesregierung will mit dem Gesetz den "Qualitätswettbewerb" unter den Unternehmen und den Verbraucherschutz stärken (Verantwortlich ist Umweltminister Johannes Remmel.
Hier wurde ebenfalls schon berichtet: www.hygiene-netzwerk.de/presseportal/hygieneampel 

Bereiten Sie sich auf die Hygieneampel und die entsprechenden Anforderungen zu. Hier finden Sie den Bericht zum kostenlosen E-Book vom Hygiene-Netzwerk >>>

Weitere Tipps und Infos:
Wie gehen Sie mit Rückstellproben um? Kennen Sie die aktuelle Gesetzeslage und deren Anforderungen? Hier finden Sie auch zm Thema Rückstellproben wichtige Infos >>> 

Der Kontrollwahn und die Kosten, die auf die Gewerbetreibenden abgewälzt werden.
Jede Regelkontrolle kostet Geld >>> 

Montag, 23. Januar 2017

Evian Mineralwasser ist Mogelpackung des Jahres 2016

Das Mineralwasser der Marke Evian in der 1,25-Liter-Flasche ist die "Mogelpackung des Jahres 2016". Von insgesamt 23.414 Teilnehmern einer Online-Umfrage der Verbraucherzentrale Hamburg, die vom 4. bis 22. Januar 2017 lief, stimmten 8.970 Personen und damit 38,3 Prozent für das Produkt von Danone Waters.

Danone Waters hatte die Füllmenge der Evian-Flasche im April 2016 von 1,5 auf 1,25 Liter reduziert; gleichzeitig wurde der Preis für das Mineralwasser im Handel angehoben. Unterm Strich betrug die teils versteckte Preiserhöhung in einigen Supermärkten bis zu 50 Prozent. "Viele Verbraucher fanden diesen rasanten Preisanstieg anscheinend besonders unverschämt, haben aber wohl auch wegen der Unverfrorenheit, mit der Danone Waters vorging, für Evian gestimmt", vermutet Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Das nun teurere Mineralwasser fördert der Konzern noch immer aus derselben Quelle am Genfer See. Lediglich die Flasche hat Danone Waters neu als sehr stabile Premium-PET-Flasche mit einer stilisierten Bergsilhouette gestaltet. "Damit ist das Produkt nicht nur Geldschneiderei", meint Valet, "sondern zudem ein großer Umweltfrevel, denn es wird mehr Kunststoff PET benötigt, um weniger Wasser in Einwegflaschen abzufüllen."

Neben höheren Herstellungskosten für die "hochwertige" Verpackung führt Danone Waters gegenüber der Verbraucherzentrale aufwendigere Maßnahmen zur CO2-Kompensation für die Preiserhöhung an. "Lippenbekenntnisse!", urteilt Valet. "Wer den Markt mit Einwegflaschen überschwemmt, sollte nicht mit Umweltfreundlichkeit argumentieren." In der Fachpresse begründet Danone Waters den Verkauf von Evian als "Premiumwasser" mit hohen Wachstumsraten in diesem Marktsegment. Darin sieht Valet den wahren Grund für die dreiste Preiserhöhung.

Auf den weiteren Plätzen der Online-Abstimmung folgen dicht hinter der Evian-Mineralwasserflasche das Produkt Choco Crossies von Nestlé mit 35,1 Prozent der Stimmen, mit größerem Abstand dann die Crunchips von Lorenz Bahlsen Snack-World (10,1 Prozent), der Milka Weihnachtsmann von Mondelez (9,3 Prozent) und die Pastasauce Miracoli von Mars (7,2 Prozent).

"Das Interesse an unserer Wahl war riesig", freut sich Valet. Es zeige, dass Mogelpackungen für viele Menschen weiterhin ein Dauerärgernis sind. Seit Jahren würden Verbraucher mit versteckten Preiserhöhungen hinters Licht geführt. "Da Hersteller und Handel die Tricksereien nicht von sich aus beenden, ist es an der Zeit, dass die Politik die rechtlichen Rahmenbedingungen für Verbraucher verbessert. Wir brauchen eine Transparenzplattform, auf der Hersteller vorab kleinere Füllmengen melden müssen", fordert Valet.

Jedes Jahr erhält die Verbraucherzentrale Hamburg weit mehr als tausend Beschwerden zu Mogelpackungen. Viele davon werden seit zwölf Jahren in einer Mogelpackungsliste dokumentiert. Sie umfasst aktuell 137 Seiten mit geschätzt über 1.000 Produkten. Aktuelle Hinweise zu Mogelpackungen veröffentlichen die Hamburger Verbraucherschützer auch regelmäßig auf ihrer Facebook-Seite facebook.com/vzhh.

Weitere Informationen zur Mogelpackung des Jahres 2016  und den genauen Abstimmungsergebnissen sind zu finden auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de.

 Eine Meldung der Pressestelle:  Verbraucherzentrale Hamburg e.V.

Weitere Neuigkeiten aus der Branchen finden Sie unter: www.Hygiene-Netzwerk.de

Dienstag, 10. Januar 2017

Kommt es zu weniger Nahrungsmittelallergien durch frühere Einführung in den Speiseplan?

Es wird immer wieder diskutiert, ob das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, durch den Zeitpunkt des ersten Verzehrs des jeweiligen Lebensmittels beeinflusst werden kann. Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen. Nun haben Wissenschaftler des Imperial Colleges in London vor diesem Hintergrund 146 Studien, die zwischen 1946 und 2016 zu diesem Thema erschienen waren, näher durchleuchet.
 
In den Studien wurden Kinder untersucht und beobachtet, die innerhalb ihres ersten Lebensjahres allergene Zutaten verzehrt und eine allergische Reaktion darauf entwickelt hatten. Nach der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass bei Eiern und Erdnüssen ein möglichst frühzeitiger Erstverzehr vorteilhaft auf die Reduzierung des Allergierisikos sein kann.
Weiter stellte sich heraus, wer zwischen dem vierten und sechsten Lebensmonat das erste Mal Eier zu essen bekam, bei dem konnte ein um 44 % reduziertes Risiko, eine Hühnerei-Allergie zu entwickeln, festgestellt werden. Bei Erdnüssen scheint der erste Verzehr innerhalb der ersten vier bis elf Lebensmonate derart positiv zu sein, dass das Allergie-Risiko um 71 % herabgesetzt werden kann im Vergleich zu Kindern, bei denen erst nach dem ersten Lebensjahr Erdnüsse auf dem Speiseplan standen.
Bei weiteren typischen Allergenen wie beispielsweise Fischeiweiß konnten die Wissenschaftler diesen eindeutigen Zusammenhang jedoch nicht finden. Es gab auch keinen nachweisbaren Einfluss bei allergischen Ekzemen und Autoimmunerkrankungen. Es wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zöliakie durch den frühzeitigen Verzehr von Gluten ebenfalls nicht herabgesetzt werden kann.

Bevor vor diesem Studienergebnis neue Ernährungsempfehlungen für Babys und Kleinkinder herausgegeben werden, sind weitere Untersuchungen notwendig. Gemäß den derzeitigen Empfehlungen nach der deutschen S3-Leitlinie „Allergieprävention“ Update 2014 soll nach dem vierten Lebensmonat Beikost gegeben werden. Wissenschaftliche Beweise für den positiven Einfluss des früheren Erstverzehrs von möglichen allergenen Lebensmitteln gibt es derzeit nicht.
Fisch scheint sich vorteilhaft auf die Ausbildung atopischer Erkrankungen auszuwirken und sollte daher von Anfang an mit der Beikost eingesetzt werden.
Quellen-Hinweis:
Timing of Allergenic Food Introduction to the Infant Diet and Risk of Allergic or Autoimmune Disease.
JAMA 2016; 316(11): 1181–1192.
Weitere Infos zu Allergenen und Allergenkennzeichnung für Gewerbetreibende finden Sie hier >>>

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Donnerstag, 29. Dezember 2016

Zahlreiche Din-Normen in der Überarbeitung - wichtige Änderungen für Gewerbetreibende

Das Hygiene-Netzwerk informiert, dass sich derzeit zahlreiche Din-Normen in der Überarbeitung befinden, so z.B. zu den Themen Handwaschbecken und Ausgussbecken, die DIN 10536 "Lebensmittelhygiene - Cook & Chile Verfahren" sowie die DIN 10526 zum Thema Rückstellproben. Hierbei geben wir zu bedenken, dass die gesetzliche Forderung zur Bildung von Rückstellproben zum 08.03.2016 gänzlich entfallen ist.
Hierzu haben wir schon ausführlich berichtet >>>

DIN 10506/A1
Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Norm DIN 10536, "Lebensmittelhygiene - Cook & Chill Verfahren - Hygieneanforderungen" wurde es erforderlich, DIN 10506 zu überarbeiten.
Mit dem Änderungsentwurf DIN 10506/A1 soll die gültige Norm an den Stand der Technik auf dem Gebiet der Cook & Chill Verfahren angepasst werden. Ferner wurde ein normativer Anhang B zur Bandportionierung, die verstärkt im Rahmen der Gemeinschaftsverpflegung eingesetzt wird, ergänzt. Der Anhang beinhaltet Anforderungen an die Bandportionierung der Speisen und an die dafür erforderliche Gerätetechnik.
Die Norm DIN 10506 legt Anforderungen zur Planung, Konstruktion und zum Betreiben von Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung fest. Sie ist allgemein für alle Bereiche der Gemeinschaftsverpflegung formuliert und bildet eine Grundlage, die unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten der Betriebsstätten differenziert Anwendung findet.
Dieser Norm-Entwurf wurde vom Arbeitsausschuss NA 057-02-01 AA "Lebensmittelhygiene", Arbeitskreis NA 057-02-01-04 AK "Außer-Haus-Verpflegung" bei DIN erstellt.

DIN 10526
Dieser Norm-Entwurf gibt eine Anleitung zur Vorgehensweise, zu technischen Voraussetzungen, zur Probenahme, zur Aufbewahrungstemperatur und -dauer sowie zu der Entsorgung von Rückstellproben im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. 
Für Betreiber von Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung besteht eine Verpflichtung zur Entnahme und Aufbewahrung von Rückstellproben derzeit entsprechend § 3 der Verordnung mit lebensmittelrechtlichen Vorschriften zur Überwachung von Zoonosen und Zoonoseerregern dann, wenn der Lebensmittelunternehmer im Rahmen von Kontrollen nach Artikel 3 Abs. 1 VO (EG) Nr. 2073/2005 oder anderen betriebseigenen Kontrollen Lebensmittel auf Zoonoseerreger untersucht.
Darüber hinaus kann der Lebensmittelunternehmer nach den allgemeinen Haftungsvorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Produkthaftungsgesetzes für Schäden haften, die den Verbrauchern durch fehlerhafte Produkte entstehen.
In Deutschland werden amtlich jährlich mehr als 100 000 Erkrankungen gemeldet, die durch das Vorkommen von Mikroorganismen in Lebensmitteln verursacht worden sein können. 
Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich sogar deutlich höher. 
Untersuchungen aus anderen mitteleuropäischen Ländern weisen darauf hin, dass die Dunkelziffer etwa das Zehnfache beträgt. Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil dieser Erkrankungen lebensmittelbedingt ist. 
Kommt es bei der Abgabe von Speisen im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung zu Erkrankungsfällen, kann die Untersuchung von Rückstellproben entscheidend zur Aufklärung von Erkrankungsgeschehen beitragen und damit den Verantwortlichen (Betreiber) entlasten.
Diese Verfahrensnorm, die besondere Aspekte des Gesundheitsschutzes behandelt, beschreibt die geeignete Vorgehensweise und die technischen Voraussetzungen für die Entnahme von Rückstellproben.
Gleichzeitig enthält der Norm-Entwurf eine Anleitung zur Aufbewahrungstemperatur und -dauer sowie zur Entsorgung der Rückstellproben.
Der Norm-Entwurf wurde vom Arbeitsausschuss NA 057-02-01 AA "Lebensmittelhygiene", Arbeitskreis NA 057-02-01-12 AK "Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung" erstellt.

Änderungsvermerk
Gegenüber DIN 10526:2010-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) die Einleitung wurde überarbeitet;
b) Abschnitt 1 "Anwendungsbereich" wurde an die geltenden Gestaltungsregeln angepasst;
c) Abschnitt 2 "Normative Verweisungen" wurde aktualisiert;
d) Abschnitt 3 "Begriffe" wurde überarbeitet;
e) in Abschnitt 4 "Rechtliche Vorgaben" wurde die geänderte Rechtssituation in Hinblick auf die Verpflichtung zur Entnahme von Rückstellproben aufgenommen;
f) in Abschnitt 5 wurden die Anforderungen an die Auswahl von Rückstellproben überarbeitet;
g) die Norm wurde den derzeit geltenden Gestaltungsregeln für Normen angepasst.




Hier finden Sie die Clean Card zur professionellen Reinigungskontrolle >>>



DIN 18861-2.......5
Dieser Produktnorm-Entwurf enthält Anforderungen an Spülbecken für den Gebrauch in der Gemeinschaftsverpflegung. Insbesondere stehen in diesem Norm-Entwurf Festlegungen an die Sicherheit, Bau- und Betriebsweise sowie Aspekte der Hygiene im Vordergrund.
Mit diesem Norm-Entwurf wird sichergestellt, dass ein Spülbecken den Beanspruchungen des täglichen Betriebs in der Gemeinschaftsverpflegung entspricht.
Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 040-05-02 AA "Großküchengeräte" im DIN zuständig.

Änderungsvermerk
Gegenüber DIN 18861-2:2000-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Normative Verweisungen aktualisiert und ergänzt;
b) Definitionen überarbeitet;
c) Bezeichnungen aktualisiert und ergänzt;
d) Anforderungen und Prüfungen zusammengeführt und überarbeitet;
e) Sicherheitstechnische Anforderungen überarbeitet und ergänzt;
f) Hygieneanforderungen aufgenommen;
g) Anleitungen aufgenommen;
h) Kennzeichnung entfernt.

Dieser Produktnorm-Entwurf enthält Anforderungen an Handwaschbecken für den Gebrauch in der Gemeinschaftsverpflegung. Inbesondere stehen in diesem Norm-Entwurf Festlegungen an die Sicherheit, Bau- und Betriebsweise sowie Aspekte der Hygiene im Vordergrund. 
Mit diesem Norm-Entwurf wird sichergestellt, dass ein Handwaschbecken den Beanspruchungen des täglichen Betriebs in der Gemeinschaftsverpflegung entspricht.
Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 040-05-02 AA "Großküchengeräte" im DIN zuständig.
Mobile Handwaschbecken finden Sie hier >>>

Änderungsvermerk
Gegenüber DIN 18861-3:2008-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Anwendungsbereich überarbeitet;
b) Normative Verweisungen aktualisiert und ergänzt;
c) Definitionen überarbeitet;
d) Bezeichnungen aktualisiert;
e) Anforderungen und Prüfungen zusammengeführt und überarbeitet;
f) Sicherheitstechnische Anforderungen überarbeitet und ergänzt;
g) Hygieneanforderungen aufgenommen;
h) Anleitungen überarbeitet und ergänzt;
j) Kennzeichnung entfernt

Dieser Produktnorm-Entwurf enthält Anforderungen an Ausgussbecken für den Gebrauch in der Gemeinschaftsverpflegung. Inbesondere stehen in diesem Norm-Entwurf Festlegungen an die Sicherheit, Bau- und Betriebsweise sowie Aspekte der Hygiene im Vordergrund. Mit diesem Norm-Entwurf wird sichergestellt, dass ein Spültisch den Beanspruchungen des täglichen Betriebs in der Gemeinschaftsverpflegung entspricht. Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 040-05-02 AA "Großküchengeräte" im DIN zuständig.

Änderungsvermerk
Gegenüber DIN 18861-4:2008-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Anwendungsbereich überarbeitet;
b) Normative Verweisungen aktualisiert und ergänzt;
c) Bezeichnungen aktualisiert;
d) Anforderungen und Prüfungen zusammengeführt und überarbeitet;
e) Sicherheitstechnische Anforderungen überarbeitet und ergänzt;
f) Hygieneanforderungen aufgenommen;
g) Anleitungen überarbeitet und ergänzt;
h) Kennzeichnung entfernt;
i) Literaturhinweise aktualisiert.

Dieser Produktnorm-Entwurf enthält Anforderungen an Handwasch-Ausgussbeckenkombination für den Gebrauch in der Gemeinschaftsverpflegung. Insbesondere stehen in diesem Norm-Entwurf Festlegungen an die Sicherheit, Bau- und Betriebsweise sowie Aspekte der Hygiene im Vordergrund. Mit diesem Norm-Entwurf wird sichergestellt, dass eine Handwasch-Ausgussbeckenkombination den Beanspruchungen des täglichen Betriebs in der Gemeinschaftsverpflegung entspricht. Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 040-05-02 AA "Großküchengeräte" im DIN zuständig.

Änderungsvermerk
Gegenüber DIN 18861-5:2008-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Anwendungsbereich überarbeitet;
b) Normative Verweisungen aktualisiert und ergänzt;
c) Definitionen ergänzt;
d) Bezeichnungen aktualisiert;
e) Anforderungen und Prüfungen zusammengeführt und überarbeitet;
f) Sicherheitstechnische Anforderungen überarbeitet und ergänzt;
g) Hygieneanforderungen aufgenommen;
h) Anleitungen überarbeitet und ergänzt;
i) Kennzeichnung entfernt;
j) Literaturhinweise aktualisiert.


DIN 18865-4
Dieser Produktnorm-Entwurf enthält Anforderungen an beheizte oder unbeheizte Aufbauten für Ausgabeanlagen für den Gebrauch in der Gemeinschaftsverpflegung. Insbesondere stehen in diesem Norm-Entwurf Festlegungen an die Sicherheit, Bau- und Betriebsweise sowie Aspekte der Hygiene im Vordergrund.
Mit diesem Norm-Entwurf wird sichergestellt, dass die Aufbauten den Beanspruchungen des täglichen Betriebs in der Gemeinschaftsverpflegung entsprechen. Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 040-05-02 AA "Großküchengeräte" im DIN zuständig.

Änderungsvermerk
Gegenüber DIN 18865-4:2001-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Normative Verweisungen aktualisiert und ergänzt;
b) Definitionen überarbeitet;
c) Anforderungen und Prüfungen zusammengeführt und überarbeitet;
d) Sicherheitstechnische Anforderungen überarbeitet und ergänzt;
e) Hygieneanforderungen aufgenommen; f
) Anleitungen überarbeitet und ergänzt.


DIN 18871-4
Dieser Produktnorm-Entwurf enthält Anforderungen an Nudelkocher für den Gebrauch in der Gemeinschaftsverpflegung. Insbesondere stehen in diesem Norm-Entwurf Festlegungen an die Sicherheit, Bau- und Betriebsweise sowie Aspekte der Hygiene im Vordergrund.
Mit diesem Norm-Entwurf wird sichergestellt, dass ein Nudelkocher den Beanspruchungen des täglichen Betriebs in der Gemeinschaftsverpflegung entspricht. Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 040-05-02 AA "Großküchengeräte" bei DIN zuständig.

Änderungsvermerk
Gegenüber DIN 18871-4:2005-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Normative Verweisungen aktualisiert und ergänzt;
b) Begriffe überarbeitet;
c) Bezeichnungen überarbeitet und ergänzt;
d) Anforderungen an die Bau- und Betriebsweise überarbeitet;
e) Sicherheitstechnische Anforderungen überarbeitet;
f) Anforderungen an die Anleitung überarbeitet;
g) Literaturhinweise aktualisiert und ergänzt.