Mittwoch, 6. März 2019

Streitigkeiten um Glyphosat nehmen kein Ende - Hygieneschulung


Unruhen zum lange umstrittenen Pflanzenschutzmittel Glyphosat
Unruhen zu umstrittenen Glyphosat
Noch immer gibt es Unruhen zum lange umstrittenen Pflanzenschutzmittel Glyphosat, wie es auch jetzt wieder in Großen Koalition diskutiert wird. Wie soll die Nutzung von Glyphosat in Zukunft aussehen und welche Konsequenzen kommen auf die Landwirte zu?


Berlin: Abermals tun sich Spannungen in der Großen Koalition bei der Neuzulassung von Glyphosat auf. Ab 2020 sollen Landwirte dazu verpflichtet werden, im Schnitt zehn Prozent ihrer Ackerfläche als Artenschutz-Fläche zur Verfügung zu stellen, wenn sie bestimmte Pflanzenschutzmittel benutzen, die nachweislich schädlich für die Artenvielfalt wirken, so die Erklärung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Chefin des Bundesumweltamts Maria Krautzberger.
Außerdem stellte Svenja Schulze ihre Vorschläge zum Ausstieg aus der Glyphosatnutzung vor, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Das Bundesagrarministerium von Julia Klöckner (CDU) ist dafür zuständig. Klöckner präsentierte im April einige Eckpunkte, darunter zum Beispiel ein Verbot in Gärten, die privat genutzt werden sowie in öffentlichen Anlagen. Bisher konnten sich jedoch beide Ministerien nicht auf einen gemeinsamen Vorschlag einigen, der in die Ressortabstimmung gehen könnte. 

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