Sehr gut besucht war der Vortrag von Dr. Friedhelm Erkens, Sportmediziner und niedergelassener Orthopäde mit zwei eigenen Praxen in Bocholt und Klewe. Als ehemaliger Mannschaftsarzt des FC Schalke 04 zählt er noch heute zahlreiche Spitzensportler zu seinen Patienten, aber auch Führungskräfte und Mitarbeiter.
Als Orthopäde verfolgt der begeisterte Marathonläufer einen ganzheitlichen Ansatz. Bei körperlichen Beschwerden nur die Symptome zu behandeln, hält er für unzureichend. Die Suche nach den Ursachen führte ihn zu einer intensiven Beschäftigung mit moderner Gehirnforschung; und die Ergebnisse seiner Recherchen fließen in seine Vorträge, Seminare und Coachings ein. Sein Thema im Wirtschaftsclub Köln war „Der Zwölfzylinder im Kopf“ – die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns.
Anhand vieler Beispiele aus seiner beruflichen Praxis verdeutlichte der erfahrene Referent und Arzt, weshalb die Nutzung beider Gehirnhälften erfolgsentscheidend ist – sowohl im Berufs- als auch im Privatleben. Den interessierten Zuhörern erklärte er, dass die meisten Erwachsenen verlernt haben, ihre angeborenen Fähigkeiten richtig einzusetzen – und so auf 50 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit verzichten.
Emotionale Belastungen und körperliche Beschwerden gehen, wie er verdeutlichte, in der Regel mit einseitiger Gehirnnutzung einher. Durch einfache und bei Bedarf auch medizinische Tests lässt sich jedoch erkennen, welche Gehirnhälfte die dominantere ist. Die therapeutische Konsequenz ist dann, beide Gehirnhälften gleichermaßen – durch ebenfalls einfache Übungen – im Alltag zu trainieren. Hierdurch können, wie der Referent nachwies, innerhalb wenige Wochen sehr gute Ergebnisse und Höchstleistungen beider Gehirnhälften erzielt werden.
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Antonie Schweitzer
Pressesprecherin
www.wirtschaftsclub-koeln.de
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Das Hygiene-Netzwerk berät und diskutiert über aktuelle Bereiche sowie Themen der Hygiene, HACCP, Schädlingsbekämpfung und Hygienedienstleistung. Getreu dem Motto "Hand in Hand mit starken Partnern" finden Sie für jeden Bereich Ihren Ansprechpartner im Kompetenzteam des Hygiene-Netzwerk.
Freitag, 13. November 2015
Mittwoch, 4. November 2015
Einfacher, günstiger und ökologischer reinigen – ohne Wassereimer mit Chemie!
Der Einsatz aggressiver Chemie in der Unterhaltsreinigung verlangt hohes Expertenwissen oder Vorkehrungen zur Arbeitsplatzsicherheit; Reinigungschemie wird unnötig verschwendet; Verwechslungen oder Falscheinsätze von Reinigungschemie; mühsames Tragen schwerer vorbefeuchteter Mopps oder von Wassereimern; hoher Wasserverbrauch gegenüber innovativen Reinigungssystemen; Sicherheit am Arbeitsplatz muss den neuesten Vorschriften der EU Gesundheits- und Sicherheitsregelungen entsprechen – alle diese täglichen Herausforderungen können wir Ihnen mit ClaraClean® von AVET- das Reinigungskonzept der Zukunft – beantworten, und auch lösen!
ClaraClean® 2.0 - die SWISS Quality Lösung mit dem Ecolabel Nordic Swan für eine perfekte Dosierung und neue Standards für unschlagbare hygienische Sauberkeit, weil….
1. AVET hat den speziellen Prozess entwickelt und patentiert, der die kontrollierte und gleichmässige Abgabe von Reinigungstensiden bei Mopps und Microfasertüchern ermöglicht und dadurch eine extrem hohe Reinigungsleistung (100m2) auf glatten Oberflächen bietet.
2. Die Mopps oder die Microfasertücher müssen lediglich mit Wasser befeuchtet werden und die,
in die Textilien eingebetteten reinigungsaktiven Substanzen, werden kontrolliert und effizient aktiviert und abgegeben – bis zu 80% Einsparungen von Chemie & Wasser!
3. Die Menge an eingesetztem Wasser ist genau den Reinigungsbedürfnissen angepasst.
Eine exklusive Eigenschaft des ClearClean 2.0 Systems – Vereinigung von Reinigungstextil, Tensid und Wasser.
4. Nach der Reinigung können die Mopps einfach im normalen Waschprozess wieder beladen werden. Dieser Vorgang kann bis zu über 700-mal wiederholt werden.
Weitere Infos finden Sie unter www.claraclean.com. Gerne möchten wir Ihnen die Philosophie des ClaraClean® 2.0 Reinigungskonzeptes bei einem persönlichen Termin präsentieren.
Möchten Sie erfahren, wieso die Unispitäler Zürich, Basel, Bern, Lausanne, viele kleinere Spitäler, Heime sowie bedeutende Reinigungsunternehmen erfolgreich mit ClaraClean® reinigen? Ich erzähle es Ihnen gerne!
Hier zum Youtube-Video >>>
Einen aktuellen Bericht zu Avet mit weiteren Referenzartikeln finden Sie hier >>>
PS: Testen Sie es einfach mal; mit unserem ClaraClean® STARTER-Set >>>
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Mittwoch, 23. September 2015
Procter & Gamble verurteilt: Landgericht Frankfurt untersagt irreführende Werbung für Lenor Weichspüler
Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble darf den konzentrierten Weichspüler seiner Marke Lenor nicht mehr mit dem herausgestellten Hinweis «+30 % mehr Wäschen pro Liter» bewerben. Das entschied das Landgericht Frankfurt am Main, nachdem die Verbraucherzentrale Hamburg das Unternehmen erst abgemahnt und dann verklagt hatte (Urteil vom 30. Juli 2015, Az. 2-03 O 19/15). Die Entscheidung ist rechtskräftig.
Das Gericht sah in der Auslobung für das sogenannte Lenor Superkonzentrat eine irreführende Angabe. Die Aussage sei zwar objektiv richtig, werde von der allgemeinen Verbraucherschaft jedoch mit einer unrichtigen Vorstellung verbunden. "Jeder durchschnittlich informierte Verbraucher wird das neue Produkt mit dem alten vergleichen und vermuten, dass er «+30 % mehr» Waschladungen pro Flasche erhält", meint Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Doch weil Procter & Gamble mit der Einführung des verbesserten Konzentrats die Füllmenge pro Flasche Lenor von 1.200 Milliliter auf 950 Milliliter gesenkt hat, sind es tatsächlich nur gut 10 Prozent mehr Wäschen", erläutert Valet.
Mit dem Zusatz «pro Liter» habe Procter & Gamble zwar auf die tatsächliche Bezugsgröße hingewiesen, aber in einer viel kleineren Schriftgröße. "Verbraucherfreundlich ist diese Zahlentrickserei nicht, weil sie an den Bedürfnissen von Verbrauchern beim Einkaufen vorbei geht", kritisiert Valet. Mit dem Pro-Liter-Vergleich führe der Konzern seine Kunden hinters Licht. Oft sei das Konzentrat trotz der größeren Ergiebigkeit sogar ein Minusgeschäft. So kostete der Lenor Weichspüler in der 950-Milliliter-Flasche beim Händler Real 2,49 Euro und damit sogar 50 Cent mehr als die alte 1.200-Milliliter-Flasche für 1,99 Euro, was unterm Strich einem Preisaufschlag von 12 Prozent entspricht.
Pressestelle
Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
Kirchenallee 22
20099 Hamburg
presse@vzhh.de
Weitere Pressemeldungen finden Sie auf www.hygiene-netzwerk.de/presseportal
Kostenlos: Alle Nachrichten und Infos aus dem Hygiene-Netzwerk bequem auf Ihrem Smartphone mit der Hygiene-Info App: www.hygieneinfo.click
Das Gericht sah in der Auslobung für das sogenannte Lenor Superkonzentrat eine irreführende Angabe. Die Aussage sei zwar objektiv richtig, werde von der allgemeinen Verbraucherschaft jedoch mit einer unrichtigen Vorstellung verbunden. "Jeder durchschnittlich informierte Verbraucher wird das neue Produkt mit dem alten vergleichen und vermuten, dass er «+30 % mehr» Waschladungen pro Flasche erhält", meint Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Doch weil Procter & Gamble mit der Einführung des verbesserten Konzentrats die Füllmenge pro Flasche Lenor von 1.200 Milliliter auf 950 Milliliter gesenkt hat, sind es tatsächlich nur gut 10 Prozent mehr Wäschen", erläutert Valet.
Mit dem Zusatz «pro Liter» habe Procter & Gamble zwar auf die tatsächliche Bezugsgröße hingewiesen, aber in einer viel kleineren Schriftgröße. "Verbraucherfreundlich ist diese Zahlentrickserei nicht, weil sie an den Bedürfnissen von Verbrauchern beim Einkaufen vorbei geht", kritisiert Valet. Mit dem Pro-Liter-Vergleich führe der Konzern seine Kunden hinters Licht. Oft sei das Konzentrat trotz der größeren Ergiebigkeit sogar ein Minusgeschäft. So kostete der Lenor Weichspüler in der 950-Milliliter-Flasche beim Händler Real 2,49 Euro und damit sogar 50 Cent mehr als die alte 1.200-Milliliter-Flasche für 1,99 Euro, was unterm Strich einem Preisaufschlag von 12 Prozent entspricht.
Pressestelle
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Mittwoch, 2. September 2015
Allergenkennzeichnung - wie ist der aktuelle Stand?
Zum 13.12.2014 wurde die VorlLMIDV in Kraft gesetzt, nach der jetzt auch lose (unverpackte) Lebensmittel mit einer Allergenkennzeichnung zu versehen sind. So müssen nun die offen verkauften Lebensmittel, wie Speisen in Restaurants, Back- und Konditorei-Waren beim Bäcker/Konditor und Wurst beim Metzger hinsichtlich der 14 Hauptallergene gekennzeichnet werden.
Wie ist der Stand der Dinge?
Was gibt es hierbei zu beachten?
Wo liegen die Fallstricke?
hier weiterlesen...
Umfangreiche Infos, kostenlose Kopiervorlagen und hilfreiche Anleitungen gibt es auch unter: www.allergenkennzeichnung.eu/
Wie ist der Stand der Dinge?
Was gibt es hierbei zu beachten?
Wo liegen die Fallstricke?
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Risikoeinstufung von Lebensmittelbetrieben:
Wovon hängt die Häufigkeit von Betriebskontrollen der Lebensmittelüberwachung in den Betrieben ab?
Wie kann der Betriebsverantwortliche dies steuern?
Kennen Sie ihre Risikoeinstufung?
Fragen über Fragen - aber gerade das Wissen um dieses Thema kann ihnen zukünftig nicht nur Geld sondern auch häufige Kontrollen sparen. Die Kontrollen sind in Niedersachsen seit dem 05.12.2014 gebührenpflichtig, NRW wird zum 01.01.2016 folgen – der Start in den anderen Bundesländern ist noch offen. Wichtig ist es also für den Betriebsverantwortlichen die Einstufung seiner Risikoklasse zu kennen. Die Lebensmittelkontrolleure stufen die Betriebe nach einer vor Ort-Kontrolle in eine von 9 Risikoklassen ein. Eine Einstufung in Risikoklasse 1 bedeutet… hier weiterlesen >>>
Wie kann der Betriebsverantwortliche dies steuern?
Kennen Sie ihre Risikoeinstufung?
Fragen über Fragen - aber gerade das Wissen um dieses Thema kann ihnen zukünftig nicht nur Geld sondern auch häufige Kontrollen sparen. Die Kontrollen sind in Niedersachsen seit dem 05.12.2014 gebührenpflichtig, NRW wird zum 01.01.2016 folgen – der Start in den anderen Bundesländern ist noch offen. Wichtig ist es also für den Betriebsverantwortlichen die Einstufung seiner Risikoklasse zu kennen. Die Lebensmittelkontrolleure stufen die Betriebe nach einer vor Ort-Kontrolle in eine von 9 Risikoklassen ein. Eine Einstufung in Risikoklasse 1 bedeutet… hier weiterlesen >>>
Wie ist es um die Hygiene bei frisch gezapftem Bier bestellt?
Laut dem Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 soll nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser in einem guten Bier sein. Entgegen dem Reinheitsgebot fand das hessische Landeslabor bei seinen Analysen aber oft etwas ganz anderes: Keime. Von den bislang 87 untersuchten frisch gezapften Bieren in Kneipen und Restaurant waren 37 auffällig, also gut 42 Prozent. Dies ist eine erschreckende Zahl.
In den meisten Fällen fanden die Kontrolleure im Labor „coliforme Keime“, bei zwei Bierproben waren auch „Escherichia coli“ Keime nachweisbar. Coliforme Keime deuten auf hygienische Mängel hin, Escherichia coli auf fäkale Verunreinigungen.
Fazit – die Schankanlagen sind schlecht gereinigt:
Als Ursache dürften hierfür schlecht gereinigte oder Fehler bei der Wartung der Schankanlagen sein. Entwarnung kann zumindest teilweise gegeben werden, denn die Gesundheitsrisiken sind gering, wenn das Bier kühl getrunken wird. Bei einer optimalen Biertrinktemperatur von 4-7°C wird die Keimvermehrung durch die Kälte, den enthaltenen Alkohol, die Kohlensäure sowie die Hopfenbitterstoffe weitgehend verhindert.
Beanstandete Betriebe auch bei Nachprobe oft verkeimt:
Erschreckend ist das Ergebnis der Nachklontrollen. Hier wurden immerhin noch bei ca. 50% der beanstandeten Betriebe auch bei der Nachprobe zuviele Keime im Bier gefunden.
Quelle: hessenschau.de
Reinigungskontrolle und Co auf Hn-Shop.de >>>
In den meisten Fällen fanden die Kontrolleure im Labor „coliforme Keime“, bei zwei Bierproben waren auch „Escherichia coli“ Keime nachweisbar. Coliforme Keime deuten auf hygienische Mängel hin, Escherichia coli auf fäkale Verunreinigungen.
Fazit – die Schankanlagen sind schlecht gereinigt:
Als Ursache dürften hierfür schlecht gereinigte oder Fehler bei der Wartung der Schankanlagen sein. Entwarnung kann zumindest teilweise gegeben werden, denn die Gesundheitsrisiken sind gering, wenn das Bier kühl getrunken wird. Bei einer optimalen Biertrinktemperatur von 4-7°C wird die Keimvermehrung durch die Kälte, den enthaltenen Alkohol, die Kohlensäure sowie die Hopfenbitterstoffe weitgehend verhindert.
Beanstandete Betriebe auch bei Nachprobe oft verkeimt:
Erschreckend ist das Ergebnis der Nachklontrollen. Hier wurden immerhin noch bei ca. 50% der beanstandeten Betriebe auch bei der Nachprobe zuviele Keime im Bier gefunden.
Quelle: hessenschau.de
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Montag, 17. August 2015
Hmmm lecker: In der Schweiz stehen zukünftig Insekten auf dem Speiseplan.
In der Schweiz stehen zukünftig Insekten auf dem Speiseplan.
Ab Mitte 2016 sollen vorrausichtlich in der Schweiz Insekten in Restaurants und im Handel angeboten werden.
Derzeit ist der Verzehr von Insekten ist in der Schweiz so gut wie Null. Bei genauerer Betrachtung gibt es jedoch kaum Gründe, die dagegensprechen. Bisher war der Verzehr von Insekten in der Schweiz zwar nicht verboten, jedoch deren Verkauf als Lebensmittel.
Ab Mitte 2016 soll sich dies nun ändern: Im Entwurf des Lebensmittelgesetzes ist die Aufnahme gewisser Insektenarten wie Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen vorgesehen. Wenn die Risikoanalyse positiv ausfällt, sollen diese ab Mitte 2016 in Restaurants und im Handel angeboten werden können. Viele europäische Staaten sind im Umgang mit Insekten als Nahrungsmittel bereits weiter. So wird zum Beispiel der Verkauf in den Niederlanden, in Dänemark und in Deutschland zumindest teilweise toleriert. In Belgien sind einzelne Insektenarten zugelassen.
Mit dem Begriff «Entomophagie» wird der Verzehr von Insekten bezeichnet, im erweiterten Sinn auch der Verzehr von Spinnentieren, Skorpionen und Tausendfüssern.
Weltweit essen geschätzte zwei Milliarden Menschen Insekten, insbesondere in Zentralamerika und weiten Teilen von Asien und Afrika. Dort ist diese kein «Notfall-Essen», sondern regulärer Teil der Ernährungskultur. Weltweit würden über 1900 Insekten-Arten gegessen. Am meisten sind das Käfer, Raupen, Bienen und Ameisen, aber auch Heuschrecken und Zikaden. Archäologische Funde weisen zudem darauf hin, dass Insekten seit Jahrtausenden auf dem menschlichen Speiseplan stehen.
Die Welternährungsorganisation FAO hat in einem ausführlichen Bericht die Rolle von Insekten als Nahrungsmittel und Tierfutter für das 21. Jahrhundert hervorgehoben. Insekten stehen hinsichtlich ihrer Nährwerte anderen tierischen Nahrungsmitteln in nichts nach. Insbesondere auch in ökologischer Hinsicht können Insekten als Alternative zur bisherigen Fleischproduktion dienen: Ihre Produktion verursacht wesentlich weniger Treibhausgase, benötigt kaum landwirtschaftliche Fläche und die Tiere können mit relativ kleinem finanziellen Aufwand gezüchtet werden. Da Insekten wechselwarme Tiere sind, sind sie zudem sehr effizient bei der Umwandlung von Nahrung in Proteine. Für ein Kilogramm Körpermasse benötigen sie zwei Kilogramm Nahrung — das ist sechsmal weniger als bei Rindern und halb so viel wie bei Schweinen.
Quelle: http://www.nzz.ch
Aktuelle Infos aus der Branche finden Sie auch hier >>>
Kennen Sie schon die Hygiene-Netzwerk E-Books? Fachwissen für unterwegs gibt es hier >>>
Ab Mitte 2016 sollen vorrausichtlich in der Schweiz Insekten in Restaurants und im Handel angeboten werden.
Derzeit ist der Verzehr von Insekten ist in der Schweiz so gut wie Null. Bei genauerer Betrachtung gibt es jedoch kaum Gründe, die dagegensprechen. Bisher war der Verzehr von Insekten in der Schweiz zwar nicht verboten, jedoch deren Verkauf als Lebensmittel.
Ab Mitte 2016 soll sich dies nun ändern: Im Entwurf des Lebensmittelgesetzes ist die Aufnahme gewisser Insektenarten wie Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen vorgesehen. Wenn die Risikoanalyse positiv ausfällt, sollen diese ab Mitte 2016 in Restaurants und im Handel angeboten werden können. Viele europäische Staaten sind im Umgang mit Insekten als Nahrungsmittel bereits weiter. So wird zum Beispiel der Verkauf in den Niederlanden, in Dänemark und in Deutschland zumindest teilweise toleriert. In Belgien sind einzelne Insektenarten zugelassen.
Mit dem Begriff «Entomophagie» wird der Verzehr von Insekten bezeichnet, im erweiterten Sinn auch der Verzehr von Spinnentieren, Skorpionen und Tausendfüssern.
Weltweit essen geschätzte zwei Milliarden Menschen Insekten, insbesondere in Zentralamerika und weiten Teilen von Asien und Afrika. Dort ist diese kein «Notfall-Essen», sondern regulärer Teil der Ernährungskultur. Weltweit würden über 1900 Insekten-Arten gegessen. Am meisten sind das Käfer, Raupen, Bienen und Ameisen, aber auch Heuschrecken und Zikaden. Archäologische Funde weisen zudem darauf hin, dass Insekten seit Jahrtausenden auf dem menschlichen Speiseplan stehen.
Die Welternährungsorganisation FAO hat in einem ausführlichen Bericht die Rolle von Insekten als Nahrungsmittel und Tierfutter für das 21. Jahrhundert hervorgehoben. Insekten stehen hinsichtlich ihrer Nährwerte anderen tierischen Nahrungsmitteln in nichts nach. Insbesondere auch in ökologischer Hinsicht können Insekten als Alternative zur bisherigen Fleischproduktion dienen: Ihre Produktion verursacht wesentlich weniger Treibhausgase, benötigt kaum landwirtschaftliche Fläche und die Tiere können mit relativ kleinem finanziellen Aufwand gezüchtet werden. Da Insekten wechselwarme Tiere sind, sind sie zudem sehr effizient bei der Umwandlung von Nahrung in Proteine. Für ein Kilogramm Körpermasse benötigen sie zwei Kilogramm Nahrung — das ist sechsmal weniger als bei Rindern und halb so viel wie bei Schweinen.
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