Freitag, 9. Mai 2014

Nematoden- die Untergrundbewegung gegen Schädlinge

Nützlinge werden zunehmend und mit gutem Erfolg bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Gegen Schädlinge im Boden agieren nützliche Nematoden, die auch Fadenwürmer genannt werden. Die Experten der Bayerischen Gartenakademie stellen die Einsatzgebiete und Wirkungsweisen dieser Nützlinge vor.
Nematoden gegen Dickmaulrüssler (Heterorhabditis bacteriophora) Der gefurchte Dickmaulrüssler ist ein gefürchteter Schädling. Der Käfer frisst in der Nacht an Blättern. Die Larven im Boden machen sich über die Wurzeln her. Der Käfer und vor allem die Larve können daher kaum bekämpft werden.
Top drei der geschädigten Pflanzen sind: Rhododendron, Erdbeeren und Topfpflanzen. Die Nematoden machen die Puppen und Larven des Käfers aktiv ausfindig und infizieren sie mit einem totbringenden Bakterium. In der toten Larve vermehren sich die Nematoden. Die suchen wiederum nach etwa 3 Wochen weiter nach Vermehrungsplätzen. Dieser Prozess geht solange weiter bis die Nematoden keine Larven mehr finden. Die wirkungsvollsten Bekämpfungszeiten sind von Ende März bis Ende Mai und August bis Anfang Oktober. Oft ist eine Anwendung nicht ausreichend. Diese Nematoden können auch zur Bekämpfung der Engerlinge des Gartenlaubkäfers eingesetzt werden, der sich beispielsweise an Rosenknospen schadlos hält.

Quelle: Brigitte Goss, Bayerische Gartenakademie >>>
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