Mittwoch, 9. November 2016

Informationskultur reformiert Unternehmensalltag

Bernhard Patter, geschäftsführender Gesellschafter der diavendo GmbH.
Bernhard Patter / diavendo GmbH.
Die jüngere Generation stellt altbewährte Konzepte auf den Kopf: Vor allem Meetings spielen eine große Rolle zum gegenseitigen Austausch. Hier sollten alle Beteiligten stets gut vorbereitet sein.

Das morgendliche Jour fixe oder auch das Abteilungsleiter-Meeting werden von vielen Führungskräften innerhalb der Hotellerie als lästige Pflicht wahrgenommen. Teilweise kommen Dinge zum Gespräch, die nicht für den Rest der Teilnehmer relevant sind oder man machte sich im Vorhinein keine Gedanken. Dazu gehören beispielsweise Fragen seitens des Küchenchefs zur Neuanschaffung von Kochgeräten.
Kommunikationsexperte Bernhard Patter sieht in der vorherrschenden Meeting-Kultur Fluch und Segen zugleich: „Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Meetings geradezu hasse, wenn sie schlecht oder gar nicht vorbereitet sind. Ansonsten sind Meetings einfach klasse. Ein funktionierender Informationsfluss sorgt für einen reibungslosen Betriebsablauf“.
Darüber hinaus bevorzugt die Generation Z und Y unter anderem zur vorherigen Abstimmung andere Kommunikationskanäle. Dazu gehören zum Beispiel das Intranet und soziale Netzwerke. Generell verlangen jüngere Arbeitnehmer im Rahmen eines Informationsaustausches außerdem nach Begründungen sowie Sinn und Zweck von Vorschlägen. Sonst gilt es als Dienst nach Vorschrift.
„Früher erklärte der Küchenchef entsprechende Vorgänge mit Pfanne und Messer in der Hand. Das war auch für die Generation X so in Ordnung. Fragen durftest du nicht, weil es halt immer schon so gewesen ist. Damit waren wir damals zufrieden. Diese Form der Kommunikation funktioniert heute nicht mehr. Auch wenn in unserer Branche dieses Prinzip lange funktioniert hat“, so Bernhard Patter weiter.
Der Coach weiß aus seiner langjährigen Erfahrung, dass jüngere Mitarbeiter schnell das Interesse an ihrer Aufgabe innerhalb des Unternehmens verlieren. Damit auch die Identifikation mit dem Arbeitgeber selbst.
Effektive Kommunikationsplattformen tragen nachweislich zum Unternehmenserfolg bei. Sehr erfolgreiche Betriebe zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie es geschafft haben, zwischen den Generationen eine nachhaltige Kommunikation aufzubauen. Neben technischen Lösungen, die heute mit verschiedenen Medien genutzt werden können, spielen regelmäßige Meetings nach wie vor eine wichtige Rolle: Klare Vor- und Nachbereitung von Meetings, Aktionen protokollieren und nachfassen, Zeiteinhaltung von verschiedenen Punkten auf der Tagesordnung und das Definieren von Zeitzielen sind nur einige Punkte, die im Rahmen von Meetings stets beachtet werden sollten.
Ideal wäre die Anwendung der vorher gemeinsam abgestimmten Definition einer Meeting- und Informationskultur durch die Mitarbeiter, beziehungsweise Führungskräfte des Betriebs.

Über diavendo
Im Herbst 2008 wurde das Beratungsunternehmen diavendo für Personal- und Unternehmensentwicklung durch den Österreicher Bernhard Patter gegründet. Dabei spezialisiert sich diavendo auf die Beratung von Unternehmen aller servicenahen Wirtschaftszweige in den Bereichen Vertrieb, Führung und Kommunikation.
Der Schwerpunkt liegt auf Führungskräftetrainings in der Dienstleistungsbranche.

Die Leistungen von diavendo umfassen auch die Einführung von einheitlichen Qualitätsstandards durch den Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen zur Optimierung von Arbeitsprozessen.
Der ehemalige Vorstand und Mitinhaber der IFH Aktiengesellschaft, Bernhard Patter, holte sich im Januar 2009 Marc Weitzmann sowie im Januar 2011 Steffen Schock als Partner ins Boot.
Die drei ausgewiesenen Experten für Vertrieb und Organisation bieten dem Kunden eine persönliche und individuelle Betreuung. Der Firmensitz ist in Hanau bei Frankfurt am Main und am Chiemsee. Das Team besteht neben den drei Inhabern aus den Trainingspartnern Evelyn Schneider sowie 15 weiteren Mitarbeitern. www.diavendo.com


Kontakt Unternehmen:                               Kontakt Presse:      

diavendo                                                        Agentur Karl & Karl
Bernhard Patter                                             Wolf-Thomas Karl
Hessen-Homburg-Platz 1                              Erich-Kästner-Str. 19a
D-63452 Hanau                                             60388 Frankfurt am Main

Telefon: +49 6181 4408440                          Telefon: +49 178 -18 44 946
E-Mail: info@diavendo.com                         E-Mail: tk@karl-karl.com
Website: http://www.diavendo.com              Website: www.karl-karl.com

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Schmutzfangmatten


Sie schlucken jede Menge Schmutz, bringen Sicherheit bei Rutschgefahr und schützen empfindliche Bodenbeläge. Hochwertige Schmutzfangmatten erweisen sich in vielen Situationen als unverzichtbar – wenn man einige Regeln beachtet.
 Design und Logo werden im Vorfeld gemeinsam mit dem Kunden festgelegt. Ein Spezialdrucker überträgt die Farben auf den Flor aus High-Twist-Nylon, fixiert und versiegelt diese.
Individuelles Design bei den DBL Schmutzfangmatten
Eingangsbereich ohne professionelle Schmutzfangmatte? Kaum noch möglich. In den meisten öffentlichen Gebäuden – mittlerweile fast 80 Prozent – liegen heute Schmutzfangmatten aus, gehören einfach dazu. Ob klassisch dezent, meliert oder unifarbenen, als optischer Blickfang mit firmeneigenem Logo oder modernem Design – so verrichten sie in den verschiedensten Einsatzbereichen ihren Job. Wo sind sie besonders nützlich, was sollte man beachten?

„Die meisten Matten werden tatsächlich im Eingangsbereich ausgelegt – in fast jeder Branche“ so Christoph Henkes, Mattenexperte beim DBL-Vertragswerk ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG. „Denn klug platziert dienen sie dazu, Schmutz, Nässe und Schlamm draußen zu halten, die Reinigungskosten so erheblich zu senken.“ Ein wichtiger Faktor, der heute für den Einzelhandel ebenso gilt wie für Hotellerie, Handwerksbetriebe oder öffentliche Gebäude.

Christoph Henkes, Mattenexperte beim DBL-Vertragswerk, der ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG, berät erfahren zum Thema Mietfußmatten. „Sie wirken optisch und sind funktional in unterschiedlichsten Bereichen.“
Christoph Henkes Mattenexperte bei DBL
Funktion plus Sicherheit
Wird die Matte im Eingangsbereich ausgelegt, dürfen sie dort weder das Öffnen noch das Schließen der Türen behindern, müssen daher flach und gerade aufliegen. Neben dem Reinigungseffekt ist der Sicherheitsaspekt aus Sicht des Experten wichtig. „Gerade bei Nässe und Matsch machen rutschfeste Matten, beispielsweise mit Gummirücken aus Nitril, in viel frequentierten Räumen Sinn. Sie helfen Unfälle zu vermeiden“, so Henkes. Denn durch die besondere Beschichtung der Matte auf der Unterseite wird das Verrutschen der Matte verhindert, selbst wenn der Bodenbelag zum Beispiel bei Fliesen, Marmor und Steinböden sehr glatt ist. „Aber auch in Produktionsräumen, Büros oder in Sozialräumen sollten aus genannten Gründen Matten ausliegen.“

In öffentlichen Gebäuden wie z. B. Schulen ist aus Sicherheitsgründen zudem unbedingt auf Matten mit entsprechender Brandschutznorm zu achten. So sollten Schmutzfangmatten heute nach EN 13501-1 zertifiziert sein – ein wesentliches Kriterium, gerade wenn es um die Sicherheit in öffentlichen Gebäuden und am Arbeitsplatz geht. Dazu Henkes: „Auch das können waschbare Schmutzfangmatten mit Gummirücken leisten – ein erheblicher Vorteil übrigens gegenüber Kaufmatten, deren PVC-Beschichtung diese Kriterien oft nicht erfüllen.“

Doch welche Matte ist die passende – und wie groß muss sie sein, um effektiv ihren Job zu machen? „Gute Abwehr gegen Nässe und Schmutz bieten stabile Garnkonstruktionen aus High-Twist-Nylon. Sie garantieren eine hohe Schmutz- und Feuchtigkeitsaufnahme und sorgen damit für die gewünschte Sauberkeit“, erklärt Christoph Henkes. „Überall, wo extreme Beanspruchung herrscht, z. B. im Werkstattbereich, eignen sich Hochleistungsmatten mit einer Florhöhe von 10 mm. Denn diese haben einen starken Bürsteneffekt. Praktisch, da im handwerklichen Gewerk ja oft Schuhe mit Rillenprofil getragen werden, in denen sich Schmutz, Fett, Öl oder Späne fangen.“

Größe und Pflege

Und die richtige Größe? Hier vergisst der DBL-Mann Henkes nie seinen Zollstock, wenn er vor Ort seine Kunden berät. „Die Matte sollte immer den langen Weg gelegt werden, möglichst nicht quer. Faustregel: Mindestens drei Schritte muss der Besucher auf der Matte machen, damit durch größtmöglichen Abrieb der Schmutz gelöst und Feuchtigkeit aufgenommen wird. Gängige Größen sind hier zum Beispiel 85 x 150 cm, aber auch 150 x 250 cm oder 115 x 200 cm.“

Je größer, desto effektiver? Grundsätzlich Ja. Aber bei Anfrage nach sehr langen Matten, wie sie der textile Mietdienstleister oft erhält, rät Christoph Henkes eher ab. Die Begründung ist einfach: „Die durch Nässe und Schmutz oft schweren Matten müssen händelbar bleiben. Das gilt für unsere DBL-Servicefahrer, die die Matten abholen. Aber auch für das Reinigungspersonal vor Ort, das die Böden wischt und die Matten ja mal zur Seite rollen muss.“ Ggf. können in diesen Fällen die Flächen aus mehreren Matten gestaltet werden.

Und wohin mit dem Schmutz? Hier bieten textile Dienstleister umfassende Angebote. Von der Beratung und Beschaffung über die individuelle Gestaltung der Matte bis hin zur regelmäßigen Pflege. So müssen sich die Betriebe um nichts kümmern. „Wir tauschen die schmutzige Matte regelmäßig gegen eine frisch gepflegte aus“, so der DBL-Experte. „Bei uns werden die Fasern gesäubert und getrocknet, der Gummirücken dabei geschont. Pünktlich zum vereinbarten Termin erscheint unser Servicefahrer beim Kunden und tauscht erneut die Matten – so funktioniert unser Servicekreislauf. Egal für welche Branche und in welchen Bereich des Betriebes.“
Produkte zur Reinigung und optimalen Hygiene finden Sie hier >>>

DBL ist Partner im Hygiene-Netzwerk >>>

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Kongressbericht: Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)

Experten diskutierten neue Entwicklungen in der Mikrobiologie und Krankenhaushygiene
Ulm. Spannende Diskussionen zu aktuellen Themen der mikrobiologischen Forschung und Diagnostik gab es bei der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) e. V. in Ulm. Vom 11. bis 14. September 2016 diskutierten führende nationale und internationale Wissenschaftler und Ärzte beim deutschlandweit größten Fachkongress in diesem Bereich neueste Erkenntnisse aus allen Bereichen der Mikrobiologie, Krankenhaushygiene und Infektionskrankheiten. 

Entsprechend dem vielfältigen wissenschaftlichen Programm präsentierten renommierte Experten und Nachwuchswissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse zur Diagnose, Prophylaxe und Therapie bei Infektionserkrankungen. „Vor allem in zwei aktuellen Themenkomplexen, der Entwicklung und klinischen Testung neuer Impfstoffe und der Diagnostik und dem Management von multiresistenten Keimen in Krankenhäusern, konnten wir die wissenschaftliche Diskussion fördern“, so Kongresspräsident Prof. Dr. med. Steffen Stenger, Medizinische Mikrobiologie und Hygiene am Universitätsklinikum Ulm. 

Tagungsschwerpunkt Krankenhaushygiene

Beim Tagungsschwerpunkt Krankenhaushygiene / multiresistente gramnegative Bakterien ging es um neue Strategien zur Verhinderung der Ausbreitung dieser Erreger in Krankenhäusern. Es wurden kritische Diskussionen über das notwendige Ausmaß von teuren und belastenden Isolierungsmaßnahmen von besiedelten Patienten geführt.. „Bei der Diagnostik von mutliresistenten Keimen wurde insbesondere über Fortschritte in der molekularbiologischen Diagnostik berichtet“, betont Prof. Steffen Stenger. Erste Ergebnisse zu innovativen Therapien wurden anhand von  Erfahrungsberichten über den Einsatz neuer Antibiotika, Antikörper und antimikrobieller Peptide vorgestellt. „Die Entwicklung antimikrobieller Peptide für den therapeutischen Einsatz steht zwar erst am Anfang, stellt aber eine vielversprechende Alternative zu klassischen Antibiotika dar“, so der Tagungspräsident. „ Auch die Therapie mit Bakteriophagen stellt eine - wenn auch umstrittene - Alternative dar , die bei der DGHM Tagung kritisch diskutiert wurde.“

Auf neu entwickelte Konzepten zur Verhinderung der Ausbreitung der multiresistenten Erreger im Krankenhaus und kontroverse Diskussionen zum Stellenwert der Screening Untersuchungen bei Patienten vor der stationären Aufnahme in ein Krankenhaus verwies der Präsident der DGHM Prof. Dr. med. Mathias Herrmann, Münster: „Was in Holland seit Ende der 80er Jahre durchgeführt wird, ist auf die heutige Situation in deutschen Kliniken nicht übertragbar. Es gibt inzwischen jede Menge neue Erkenntnisse, nicht nur beim MRSA-Erreger, da werden doch einige Zahlen geradegerückt und insgesamt sind wir in der Krankenhaushygiene gut aufgestellt!“ 

Tagungsschwerpunkt Entwicklung neuer Impfstoffe

Zum thematischen Schwerpunkt der Entwicklung neuer Impfstoffen wurden Fortschritte beim 
empfohlenen Impfschutz für die verschiedenen Stämme von Meningokokken, Erreger von lebensbedrohlichen Hirnhautentzündungen, vorgestellt. Eine Ansteckung mit Meningokokken bei Kindern und Jugendlichen ist eine zwar seltene, aber gefürchtete Infektion, bei der jeder zehnte Erkrankte stirbt. Die gefährliche bakterielle Infektion  kann so rasant ablaufen, dass sie innerhalb weniger Stunden zum Tod führt. „Die Entwicklung von Impfstoffen, die gegen den häufigen Meningokokken Serotyp B gerichtet sind, stellte über lange Zeit eine kaum lösbare Herausforderung dar. Mittlerweile ist es dank innovativer Grundlagenforschung geglückt, einen wirksamen Impfstoff zu entwickeln, deren in verschiedenen Ländern bereits erfolgreich eingesetzt wird“, so Prof. Dr. Ulrich Vogel, vom Nationalen Referenzzentrum für Meningokokken in Würzburg. 

Über die neuesten Forschungsergebnisse zu dem neuen Impfstoff gegen die bakterielle Hirnhautentzündung berichtete die Italienerin Dr. Mariagrazia Pizza als eine der Pionierin, die maßgeblich an der neuen Impfstoffentwicklung beteiligt war. In England wird seit Ende 2015 einer der Impfstoffe flächendeckend zur Grundimmunisierung von Kleinkindern eingesetzt,  während in Deutschland die Empfehlung des Serogruppe B Impfstoffes derzeit auf Patienten mit einem besonderen gesundheitlichen Risiko einer Meningokokkeninfektion beschränkt ist. 

Aktuelles Thema Infektionen bei Flüchtlingen

Zum aktuellen Thema Infektionen bei Flüchtlingen stellte Dr. med. Martin Priwitzer, Gesundheitsamt Stuttgart, die neuesten Zahlen vor, da die Zuwanderung von Flüchtlingen in der klinischen und diagnostischen Infektiologie im letzten Jahr eine besondere Rolle gespielt hat. Demnach konnten Konzepte einer intensiven Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Gesundheitswesen, klinischen Infektiologen sowie Mikrobiologen und Krankenhaushygienikern entwickelt werden,  um die Zunahme von ansteckenden Erkrankungen wie bakterielle Ruhr, Windpocken und insbesondere der Tuberkulose rasch zu diagnostizieren und durch prophylaktische Maßnahmen eine Ausbreitung der Infektionen zu verhindern.

In den Hauptsymposien stellten international hochrangige Wissenschaftler weitere neue Erkenntnisse zu den Themen Epidemiologie von Durchfallerkrankungen, neu-auftretende Infektionserkrankungen sowie aus der mikrobiologischen Grundlagenforschung vor. Ein weiterer Fokus lag auf dem Bereich Lebensmittelmikrobiologie mit neuen Erkenntnissen zu pathogenen Mikroorganismen in Lebensmitteln, Standardwerten für die mikrobielle Kontamination in Lebensmitteln sowie Aspekten der allgemeinen Nahrungsmittelmikrobiologie und Lebensmittelhygiene. 

Workshops zu den Themen Diagnostische Mikrobiologie, Klinische Mikrobiologie und Infektions-krankheiten, Mikrobielle Pathogenität, Magen-Darm-Infektionen, Sepsis, Infektionsepidemiologie und Bevölkerungsgenetik, Infektionsprävention und Antibiotikaresistenz, Infektionsimmunologie, Mikrobiologische Verfahren und Qualitätsstandards, Nationale Referenzzentren und Beratungslabore sowie Zoonosen waren sehr gut besucht. Neben dem wissenschaftlichen Austausch fanden Diskussionsrunden, Posterpräsentationen und weitere praxisorientierte Workshops mit Fortbildungen aus dem diagnostischen Bereich für niedergelassene Ärzte und Technische Assistenten statt. Die viertägige Tagung wurde von einer fachbezogenen Industrieausstellung begleitet, in der innovative Entwicklung vor allem aus dem Bereich der mikrobiologischen Diagnostik vorgestellt wurden. Insgesamt war die von über 650 Teinehmern besuchte Jahrestagung der DGHM in der Ulmer Donauhalle eine hervorragende Plattfo rm für den wissenschaftlichen Austausch zwischen Experten, Nachwuchswissenschaftlern und der Industrie. Die Resonanz der Teilnehmer über die bestens organisierte tagung war entsprechend positiv. Weitere Informationen unter www.dghm-kongress.de

DGHM Preisverleihungen 2016

Der Hauptpreis der DGHM-Stiftung (5000 EUR) wurde in diesem Jahr an Prof. Dr. rer. nat. Stefan Niemann (Forschungszentrum Borstel) verliehen, einer der weltweit führenden Forscher im Bereich Populationsgenetik von Tuberkulosebakterien.
Mit dem DGHM-Förderpreis 2016 (2500 EUR) wurde Dr. rer. nat. Sascha Brunke ausgezeichnet, der aktuell mikrobielle Nährstoffquellen während der Infektion und die evolutionäre Adaptation von Pathogenen an ihre Wirte erforscht.
Der bioMérieuxDiagnostikpreis (2500 EUR) ging in diesem Jahr an Dr. med. Evgeny A. Idelevich, der die Entwicklung und weitere Optimierung von Methoden zur schnellen Empfindlichkeitstestung und Identifikation der Mikroorganismen untersucht. 
Der Becton Dickinson Forschungspreis (2500 EUR) wurde Dr. med. Axel Hamprecht verliehen. 
dessen Forschungsschwerpunkte auf der Resistenz bei Enterobacteriaceae durch ß-Laktamasen sowie auf den Resistenzmechanismen bei humanpathogenen Pilzen liegen. 

Die DGHM-Promotionspreise gingen an:
1. Dr. med. vet. Katharina Anna Christina Schaufler, die eine Dissertation zum Thema “Functional plasmidanalysis of extended-spectrum beta-lactamase-producing Escherichia coli of sequence types ST131 and ST648”, begann und parallel dazu eine zweite Promotion zum Dr. med. vet. mit dem Thema  “Molecular analysis of ESBL-producing Escherichia coli from different habitats discloses insights into phylogeny, clonal relationships and transmission scenarios”  mit der Bestnote „summa cum laude“  abschloss. 
2. Dr. rer. nat. Jan Naujoks, der im Rahmen seiner Dissertation mit dem Titel: „Typ I und II IFNs modify the proteome of bacterial vacuoles to restrict infections via IRG1“ systematisch die Immunantwort gegen Legionella pneumophila im Pneumonie-Tiermodell untersuchte. 
3. Dr. rer. nat. Sandy Ramona Pernitzsch, die in ihrer Dissertation mit dem Titel: „Funktionelle Charakterisierung von kleinen regulatorischen RNAs (sRNAs) in Helicobacter pylori“ zeigen konnte, dass die RepG sRNA bis zu 40 weitere Gene verschiedenster Funktionen durch die Bindung an G-reiche Sequenzen reguliert.

Die DZIF-Promotionspreise der DGHM wurden überreicht an:
1. Dr. rer. nat. Wiekbe Behrens, die in ihrer Dissertation mit dem Titel: „Characterisation of mechanisms mediating energy taxis of Helicobacter pylori in vitro and in vivo“ zeigen konnte, dass ein beteiligter Energiesensor (TlpD in Helicobacter pylori) mit zahlreichen anderen Proteinen, unter anderem solchen, die am Metabolismus beteiligt sind, interagiert. Ebenfalls konnte sie dynamische intrazelluläre Prozesse in Verbindung mit diesen Interaktionen, intrazellulärer Energiegewinnung und Energiewahrnehmung sichtbar machen und einen möglichen Mechanismus aus Eisen-Schwefelproteine des zentralen Metabolismus hin einengen.
2. Dr. rer. nat Alexander Westermann, der sich in seiner Promotion der Etablierung eines neuen Ansatzes zur parallelen Erfassung von Transkriptomveränderungen in einem bakteriellen Erreger und einer von diesem infizierten eukaryotischen Wirtszelle mittels dualer Sequenzierung widmet. 
Die diesjährige DGHM-Lecture hielt Prof. Dr. Dr. Klaus Aktories (Freiburg) mit dem Titel „Bacterial toxins - How to outsmart the host“. Er wurde für seine international hochangesehen Forschungen geehrt, die zum wesentlichen Verständnis der Wirkweise von bakteriellen Proteintoxine beträgt.

Ausblick “Microbiology and Infection 2017”

Die 69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) wird  gemeinsam mit der Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) als “Microbiology and Infection 2017” vom 5. bis 8. März in Würzburg stattfinden. Kongresspräsidenten sind Prof. Dr. Matthias Frosch, Prof. Dr. Thomas Rudel und Prof. Dr. Jörg Vogel. Weiteres unter www.microbiology-infection.de
Pressekontakt:
Kerstin Aldenhoff

Montag, 19. September 2016

Unzulässig: Forscher finden gesundheitlich bedenklichen Textilfarbstoff in Lebensmitteln

Veröffentlichung im internationalen Journal „Food Control“: Neuer Analyse-Ansatz der Universität Hohenheim weist Azo-Farbstoff „Reactive Red 195“ in Produkten für Lebensmitteleinsatz nach.
Angeblich sollten nur natürliche Farbstoffe enthalten sein: Mit speziellen Analyseverfahren wollen Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hohenheim den für Lebensmittel nicht zugelassenen Textilfarbstoff „Reactive Red 195“ in einem angeblichen „Hibiskus- und Rote-Bete-Extrakt“ nachgewiesen haben. „In der Lebensmittelproduktion werden solche Produkte eingesetzt, um wiederum andere Lebensmittel appetitlich rot zu färben“, erläutert Lebensmittelwissenschaftler Prof. Dr. Reinhold Carle die Brisanz. Das untersuchte Produkt sei vermutlich 2015 auf den Markt gekommen und sollte laut Spezifikation lediglich natürliche Farbstoffe beinhalten.
Weil es aber so viel intensiver färbe als bekannte natürliche Lebensmittelfarbstoffe, hätten Lebensmittelhersteller Verdacht geschöpft und sich an die Lebensmittelexperten der Universität Hohenheim gewandt. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler in der kommenden Dezember-Ausgabe von „Food Control“. Online sind sie bereits veröffentlicht unter http://dx.doi.org/10.1016/j.foodcont.2016.06.012

Unbehandelt hätten beispielsweise Wurst und zubereitete Fleischwaren einen grau Farbton, erläutert Prof. Dr. Reinhold Carle, Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hohenheim: „Damit sie appetitlicher aussehen, färben Lebensmittelhersteller ihre Produkte z.T. mit natürlichen Farbstoffen. Sind diese Farbstoffe in sogenannten färbenden Lebensmitteln enthalten, müssen diese nicht als Zusatzstoffe mit E-Nummern auf der Verpackung deklariert werden.“
Allerdings leiden die meisten natürlichen Lebensmittelfarbstoffe an geringer Licht- und Hitzestabilität. Bei unterschiedlichen pH-Werten veränderten sie teilweise auch ihren Farbton. Lebensmittelhersteller wünschten sich daher einen natürlichen Farbstoff, der stabiler sei.
Im Jahr 2015 sei ein neues Produkt auf den Markt gekommen, das dieses Wundermittel zu sein schien. Es habe intensiv und dauerhaft rot gefärbt. Laut Spezifikation habe es allein aus Rote-Bete- und Hibiskus-Extrakten bestanden. „Damit durfte es als natürlich färbendes Lebensmittel bezeichnet werden.“
Die versprochene Stabilität der Färbung habe bei mehreren Lebensmittelherstellern jedoch Zweifel aufkommen lassen, ob das neue Produkt wirklich allein aus natürlichen Zutaten bestünde. Sie hätten sich deswegen an Prof. Dr. Carle und sein Team vom Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel an der Universität Hohenheim gewandt.

Zugespielte Materialproben enthalten höchstwahrscheinlich „Reactive Red 195“
Für die folgenden Untersuchungen hätten Prof. Dr. Carle und sein Team drei Proben des Färbemittels benutzt, die ihnen von drei Lebensmittelherstellern aus der Bundesrepublik, Frankreich und der Türkei überlassen worden seien. Den Lebensmittelherstellern sei das Material von Händlern angeboten worden.
Nach mehreren Anläufen sei es den Wissenschaftler gelungen, den Verdacht der Lebensmittelhersteller zu erhärten: Laut ihrer Einschätzung rührt die rote Farbe von dem Textilfarbstoff „Reactive Red 195“, der für Lebensmittel nicht zugelassen sei.

Farbstoff-Vergleich erhärtet Verdacht
Bei ihrem Urteil stützen sich die Wissenschaftler auf ein neues, aufwändiges Analyse-Verfahren (Flüssigkeitschromatographie mit gekoppelter Massenspektrometrie), entwickelt von Dipl.-LM-Ing. Judith Müller-Maatsch, die am Lehrstuhl von Prof. Dr. Carle promoviert. Wie in ihrer Publikation beschrieben, hätten sie damit in dem Färbemittel jedoch lediglich Spuren charakteristischer Rote-Bete-Pigmente (Betalaine) entdeckt. Die deklarierten Hibiskus-Pigmente (Anthocyane) hätten gänzlich gefehlt. Stattdessen habe das Färbemittel ein zunächst unbekanntes Farbpigment enthalten, das die Farbbrillanz und Stabilität ausmache.
Diese unbekannte Komponente zeige übereinstimmende Eigenschaften mit einem zum Färben von Textilien verwendeten Azofarbstoff. „Die Analysedaten ließen uns vermuten, dass „Reactive Red 195“ beigemischt sein könnte. Deshalb analysierten wir den Original-Textilfarbstoff in einer vergleichenden Untersuchung“, so Prof. Dr. Carle.
Das Ergebnis sei eindeutig, so der Lebensmittelexperte: „Wir können zweifelsfrei davon ausgehen, dass alle drei Muster den identischen Textilfarbstoff enthielten.“

Farbstoff ist nach der Weiterverarbeitung in Lebensmittel kaum noch nachweisbar
Was die Überwachung erschwert: Sobald das Färbemittel in Lebensmitteln verarbeitet wird, sei es kaum noch nachzuweisen. „Der Grund für die Analyse-Schwierigkeiten liegt in der Natur des Textilfarbstoffes“, erklärt Prof. Dr. Carle: „Reaktiv-Farbstoffe wie „Reactive Red 195“ reagieren mit organischen Stoffen und verbinden sich weitgehend untrennbar mit ihnen.“
Bei Textilien sei das so gewünscht: Textilfarbstoffe sollen sich z.B. fest an die Baumwollfasern eines T-Shirts binden, damit sie beim Waschen nicht ausbleichen. Da Lebensmittel auch aus organischem Material bestünden, trete hier der gleiche Effekt ein. Daher seien diese Farbstoffe nach dem Einbringen in Lebensmitteln kaum noch nachweisbar.

Azofarbstoffe: Seit 2007 Warnhinweis für Lebensmittel – Textilfarben waren nie erlaubt
„Was “Reactive Red 195“ im Körper genau bewirkt, wissen wir nicht. Bekannt ist, dass die Chemikalie zu den Azofarbstoffen gehört. Einige stehen im Verdacht, bei Kindern zu Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen zu führen“, sagt Prof. Dr. Carle. Aufgrund der sogenannten Southampton-Studie von 2007 müssten Lebensmittel, die solche Farbstoffe enthalten, seit 2010 in der EU den Warnhinweis tragen: „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“.
Als Textilfarbstoff sei „Reactive Red 195“ jedoch zu keinem Zeitpunkt in Lebensmitteln erlaubt gewesen. „Ein Versehen erscheint uns unwahrscheinlich“, erklärt Prof. Dr. Carle. „Die Vorgehensweise legt nahe, dass hier ein Experte am Werk war, der das Lebensmittelrecht kennt und weiß, wie man durch täuschende Produktdeklaration die Gesetze umgehen kann.“

Titel der Originalstudie
Müller-Maatsch, J., Schweiggert, R.M., Carle, R. (2016): Adulteration of anthocyanin- and betalain-based coloring foodstuffs with the textile dye “Reactive Red 195” and its detection by spectrophotometric, chromatic and HPLC-PDA-MS/MS analyses; in: “Food Control” 70 (2016), 333–338; doi: 10.1016/j.foodcont.2016.06.012.

PRESSEMITTEILUNG DER UNIVERSITÄT HOHENHEIM
Kontakt für Medien:
Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhold Carle, Universität Hohenheim, Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel
T 0711/459-22314, E carle@uni-hohenheim.de

Dipl.-LM-Ing. Judith Müller-Maatsch, Universität Hohenheim, Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel
T 0711/459-24109, E J.Mueller-Maatsch@uni-hohenheim.de
  
Text: Töpfer

Universität Hohenheim
Pressestelle
70593 Stuttgart
Tel.: 0711 459-22003
Fax: 0711 459-23289

Montag, 29. August 2016

Sulfite – Auslöser von Allergien: Optimale Lebensmittelhaltbarkeit ohne Sulfite?

Verlängern der Haltbarkeit und verbessern der Qualität der Lebensmittel durch eine Waschlösung mit Keimreduzierung
Optimale Lebensmittelhaltbarkeit
Sulfite sind für zahlreiche Lebensmittel als Zusatzstoffe mit E-Nummern zugelassen und damit in verschiedenen Produkten enthalten. Die Zugabe erfolgt seltener in Form des gasförmigen Stoffs Schwefeldioxid E 220, hauptsächlich werden Sulfite als Salze der schwefligen Säure als Natriumsulfit E 221, Natriumhydrogensulfit E 222, Natriummetabisulfit E 223, Kaliummetabisulfit E 224, Kalziumsulfit E 226, Kalziumbisulfit E 227 und Kaliumbisulfit E 228 zugegeben. So dürfen in getrockneten Aprikosen, Pfirsichen und Trauben 500 mg/kg und in getrockneten Äpfeln und Birnen sogar 600 mg/kg enthalten sein. In geschälten Kartoffeln dürfen bis zu 50 mg/kg enthalten sein. Wein und weinhaltige Getränke dürfen ebenfalls Sulfite enthalten.

Die Höchstmengen wirken in den Lebensmitteln zum einen als Antioxidationsmittel, zum anderen verhindern sie einen schnellen Verderb der Waren.


Von den meisten Menschen werden das zugesetzte Schwefeldioxid bzw. die verwendeten Sulfit-Salze gut vertragen, da ein körpereigenes Enzym, die Sulfitoxidase, durch eine schnelle Oxidationsreaktion Sulfit zu unbedenklichem Sulfat abbaut. Bei einigen Menschen jedoch führt der Verzehr von schwefeldioxid- oder sulfithaltigen Lebensmitteln zu Unverträglichkeitsreaktionen, die zum Teil als asthmatische Reaktion sehr heftig ausfallen. Hiervon sind vor allem Asthma-Patienten und Menschen betroffen, die an einem Defizit des Enzyms Sulfitoxidase leiden.

Außerdem treten durch Sulfit geruchliche Fehlnoten und geschmackliche Veränderungen auf, die der Kunde als störend und negativ empfindet. Die Behandlung mit Schwefeldioxid oder die Zugabe von Sulfiten muss in den meisten Fällen deklariert werden, dieses ist unerwünscht. Besonders bei frisch angebotener Ware führt eine Deklaration von Sulfit bei vielen Kunden zur Ablehnung des gesamten Produkts.

"Heute geht der Trend zu frischer Ware möglichst ohne Antioxidationsmittel und Konservierungsstoffe. Das Kundenbewusstsein hat sich deutlich geändert. Sulfite gehören zu den unerwünschten Zusatzstoffen, von denen die Convenience-Industrie mittlerweile nahezu vollständig abrückt."

Ganz ohne Zusatzstoffe geht es trotzdem nicht. Besonders bei dem Reinigen und Zubereiten von Früchten führen Schimmelpilze, Sporen, Hefen und Bakterien häufig zum schnellen Verderb der verarbeiteten Produkte. Zudem werden einige Früchte wie Äpfel und Birnen nach dem Schneiden schnell unansehnlich braun und müssen davor geschützt werden. Abhilfe bieten da verschiedene Produkte auf Fruchtsäurebasis wie IMUNELL WFL und IMUNELL PAC CA. Je nach Anwendung, besonders beim Waschen und anschließendem aktiven Trocknen besteht in Deutschland in einigen Bereichen keine Kennzeichnungspflicht, aber auch Deklarationsverpflichtung sofern sich Früchte oder das Gemüse vollsaugt.

Wie schafft man eine optimale Haltbarkeit von Lebensmitteln? Lesen Sie hier >>> 

Imunell Produkte sind entwickelt zur Wäsche und Verbesserung der Haltbarkeit von Lebensmitteln. Hier finden Sie mehr dazu >>>

Samstag, 20. August 2016

Spielerisch saubere Hände: Mit Comicfigur Max und dem neuen Tork Hygiene-Kit für die Schule

Händehygiene für Kinder, wie richtiges Händewaschen funktioniert
Hygieneprofi Max zeigt Grundschülern spielerisch, wann es nötig ist, sich die Hände zu waschen und worauf es dabei ankommt.
Echt, schon wieder Händewaschen? Händehygiene wird von Kindern häufig als lästige „Erwachsenenpflicht“ angesehen und deshalb oft vernachlässigt. Dabei sind die Hände das wichtigste Werkzeug für Kinder, um die Welt zu erkunden. Selten wird dies deutlicher, als in den langen Sommerferien – in denen damit Sandburgen gebaut, Tiere gestreichelt und auf Bäume geklettert wird. Damit das richtige Händewaschen in Zukunft mehr aus Einsicht und Eigenmotivation geschieht, schickt das Hygieneunternehmen Tork den neunjährigen Max auf Hygieneabenteuer in die Schule. Anhand kindgerechter und pädagogischer Schulungsmaterialien lernen Kinder von sechs bis zehn Jahren auf spielerische Art und Weise, warum Händewaschen wichtig ist – und wie es richtig gemacht wird.

Händehygiene einmal anders vermittelt: Mit den neuen Tork Unterrichtsmaterialien lernen Kinder spielerisch, wo sich überall Viren, Bakterien und Pilze tummeln – und wie man die lästigen, allgegenwärtigen Plagegeister schnell und einfach durch richtiges Händewaschen wieder loswird. Zu den Materialien, die Tork den Schulen kostenlos zur Verfügung stellt, zählt ein kindgerechtes Booklet mit Comic-Illustrationen, Arbeitsblätter sowie Postern. Für die Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich mit den Unterlagen gearbeitet haben, steht außerdem ein Hygiene-Diplom zum Download und Ausdruck auf der Tork Website bereit.
Einer der Höhepunkte im Rahmen der Tork Hygieneschulung ist der Hygiene-Check mittels der Tork Hygienebox, einem Schwarzlichtgerät. Mit ihm können Kinder eindrucksvoll überprüfen, wie sauber sie sich die Hände tatsächlich gewaschen haben – und lernen typische Schwachstellen wie Daumen, Handrücken und Fingerzwischenräume kennen. Dank des übersichtlich strukturierten Begleitmaterials für Lehrer sind die Aktionen und Experimente schnell und einfach geplant und durchgeführt. Pädagogen können die Hygienebox mit den Basismaterialien ab Anfang August per E-Mail an tork.aktion@sca.com bestellen oder unter www.tork.de/ueber-tork/downloads/ herunterladen.
Tork engagiert sich bereits seit einigen Jahren, um Kinder für die Bedeutung von richtigem Händewaschen zu sensibilisieren. Die gesammelten Erfahrungen im Umgang mit Schülern und Lehrern sowie die Expertise von Wissenschaftlern und Pädagogen wurden nun ausgewertet und gebündelt. Das Ergebnis sind neue, noch kindgerechtere Unterrichtsmaterialien, die zu Teilen auch für Kindergärten geeignet sind. Für die jüngere Altersgruppe von vier bis sechs Jahren stellt Tork außerdem die kostenlose Tablet App „Ellas Händewasch-Abenteuer“ bereit, die im Apple App-Store oder bei Google Play erhältlich ist.

Montag, 8. August 2016

"Der etwas andere Workshop" lädt nach Bielefeld ein

Fachwissen in familiärer Atmosphäre
„Der etwas andere Workshop“ lädt Bäcker und Konditoren am 8. und 9. Oktober 2016 nach Bielefeld ein. 25 hochkarätige Speaker treten an, um mit 25 Vorträgen eine große Auswahl interessanter Themen anzusprechen. Diese reichen von Backstube und Konditorei über Verkauf bis hin zur Unternehmensführung. Da könnte es dem Teilnehmer schon mal schwerfallen, sich die fünf Seminare herauszupicken, die er selbst am Workshop-Wochenende besuchen möchte.
Die Handwerkskammer OWL zu Bielefeld bietet mit vielen Seminarräumen die ideale Umgebung für dieses Event, welches dieses Jahr zum sechsten Mal stattfindet.
„Mit das Schönste am ‚etwas anderen Workshop’ sind die Gespräche mit Kollegen in familiärer Atmosphäre“, sagt Veranstalter Markus Messemer. Wer möchte, kann sich auch zur traditionellen Workshop-Party am Freitagabend anmelden.
Der „All-inclusive-Preis“ beträgt nur 290,00€, da man die Philosophie vertritt, dass Fortbildung bezahlbar sein muss (und auch Freude bereiten soll). So hat man sich ein Konzept überlegt, mit dem der Workshop zu diesem niedrigen Kurs angeboten werden kann.
Im Preis enthalten sind:
¨ fünf Seminare zu 90 Minuten (aus einer freien Auswahl aus 25 Themen)
¨ die Verpflegung (Essen und Getränke) vom Beginn am Samstag mittag bis zum Ende der Veranstaltung am Sonntag nachmittag
¨ die Schulungsunterlagen zu den Seminaren, an denen man teilgenommen hat
¨ Samstagabend-Event mit Buffet und vielen interessanten Gesprächen

Alle Infos sowie die Möglichkeit sich anzumelden gibt’s hier >>>

Übrigens, es gibt es neues zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, Lebensmittelbehälter, Transportboxen und Co: Wasserlösliche Etiketten. Diese lösen sich nach dem Gebrauch und unter fließendem Wasser wieder selbstständig ab >>>