Im Amtsblatt Nr. L 95 vom 29.03.2014, S. 64 wurde eine weitere Empfehlung (2014/180/EU) der Kommission vom 27.03.2014 über einen zweiten koordinierten Kontrollplan zur Feststellung der Verbreitung betrügerischer Praktiken bei der Vermarktung bestimmter Lebensmittel veröffentlicht. Den Mitgliedstaaten werden für diese zweite Testphase folgende Maßnahmen empfohlen:
• Beprobung von Lebensmitteln, die Rindfleisch als Hauptfleischzutat enthalten, und die vorverpackt oder nicht vorverpackt/lose abgegeben werden;
• Feststellung mit einem Screeningverfahren, ob die Erzeugnisse Pferdefleisch enthalten, das nicht ordnungsgemäß deklariert ist;
• Repräsentative Probenahme auf Einzelhandelsebene oder ggf. in weiteren Betrieben.
Zur Durchführung des Kontrollplanes werden im Anhang der Empfehlung detaillierte Hinweise gegeben. Der zweite Kontrollplan sieht keine Untersuchung auf Phenylbutazon-Rückstände vor. Der koordinierte Kontrollplan sollte für die Dauer eines Monats im Zeitraum vom 21.04. bis 16.06.2014 ausgeführt werden. Die Mitgliedstaaten sollten bis 22.07.2014 im vorgegebenen Format berichten.
Zudem wurde ein Durchführungsbeschluss (2014/176/EU) der Kommission vom 27.03.2014 im Hinblick auf eine Finanzhilfe der Union zu diesem koordinierten Kontrollplan zur Feststellung der Verbreitung betrügerischer Praktiken bei der Vermarktung bestimmter Lebensmittel veröffentlicht, der die Höhe der Finanzbeihilfe der EU sowie die Modalitäten der Erstattung der Kosten der Mitgliedstaaten durch die EU festlegt.
Quelle
• BLL Rundschreiben (nur für Mitglieder verfügbar) Nr. 147 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 02.04.2014
Das Hygiene-Netzwerk berät und diskutiert über aktuelle Bereiche sowie Themen der Hygiene, HACCP, Schädlingsbekämpfung und Hygienedienstleistung. Getreu dem Motto "Hand in Hand mit starken Partnern" finden Sie für jeden Bereich Ihren Ansprechpartner im Kompetenzteam des Hygiene-Netzwerk.
Donnerstag, 22. Mai 2014
Freitag, 9. Mai 2014
Nematoden- die Untergrundbewegung gegen Schädlinge
Nützlinge werden zunehmend und mit gutem Erfolg bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Gegen Schädlinge im Boden agieren nützliche Nematoden, die auch Fadenwürmer genannt werden. Die Experten der Bayerischen Gartenakademie stellen die Einsatzgebiete und Wirkungsweisen dieser Nützlinge vor.
Nematoden gegen Dickmaulrüssler (Heterorhabditis bacteriophora) Der gefurchte Dickmaulrüssler ist ein gefürchteter Schädling. Der Käfer frisst in der Nacht an Blättern. Die Larven im Boden machen sich über die Wurzeln her. Der Käfer und vor allem die Larve können daher kaum bekämpft werden.
Top drei der geschädigten Pflanzen sind: Rhododendron, Erdbeeren und Topfpflanzen. Die Nematoden machen die Puppen und Larven des Käfers aktiv ausfindig und infizieren sie mit einem totbringenden Bakterium. In der toten Larve vermehren sich die Nematoden. Die suchen wiederum nach etwa 3 Wochen weiter nach Vermehrungsplätzen. Dieser Prozess geht solange weiter bis die Nematoden keine Larven mehr finden. Die wirkungsvollsten Bekämpfungszeiten sind von Ende März bis Ende Mai und August bis Anfang Oktober. Oft ist eine Anwendung nicht ausreichend. Diese Nematoden können auch zur Bekämpfung der Engerlinge des Gartenlaubkäfers eingesetzt werden, der sich beispielsweise an Rosenknospen schadlos hält.
Quelle: Brigitte Goss, Bayerische Gartenakademie >>>
Weitere Produkte zur Schädlingsbekämpfung finden Sie hier >>>
Nematoden gegen Dickmaulrüssler (Heterorhabditis bacteriophora) Der gefurchte Dickmaulrüssler ist ein gefürchteter Schädling. Der Käfer frisst in der Nacht an Blättern. Die Larven im Boden machen sich über die Wurzeln her. Der Käfer und vor allem die Larve können daher kaum bekämpft werden.
Top drei der geschädigten Pflanzen sind: Rhododendron, Erdbeeren und Topfpflanzen. Die Nematoden machen die Puppen und Larven des Käfers aktiv ausfindig und infizieren sie mit einem totbringenden Bakterium. In der toten Larve vermehren sich die Nematoden. Die suchen wiederum nach etwa 3 Wochen weiter nach Vermehrungsplätzen. Dieser Prozess geht solange weiter bis die Nematoden keine Larven mehr finden. Die wirkungsvollsten Bekämpfungszeiten sind von Ende März bis Ende Mai und August bis Anfang Oktober. Oft ist eine Anwendung nicht ausreichend. Diese Nematoden können auch zur Bekämpfung der Engerlinge des Gartenlaubkäfers eingesetzt werden, der sich beispielsweise an Rosenknospen schadlos hält.
Quelle: Brigitte Goss, Bayerische Gartenakademie >>>
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Samstag, 3. Mai 2014
Erste Ergebnisse zur Einführung der Hygieneampel in Nordrhein-Westfalen für die Gastronomie
Durch die Kontrolleure der Stadt Duisburg wurden zwischenzeitlich insgesamt 680 gastronomische Betriebe kontrolliert. Hiervon lagen immerhin 611 im grünen Bereich.
Die Verbraucherzentrale NRW, welche die Ergebnisse im Internet veröffentlicht sowie das zuständige Verbraucherschutzministerium sind damit durchaus zufrieden.
Laut einer Pressemitteilung erkenne man deutlich, dass die Gastronomie bemüht ist, festgestellte Mängel schneller zu beseitigen. Das Projekt zur Hygieneampel wird seit Dezember 2013 in den Städten Duisburg und in Bielefeld getestet.
Bleiben Sie auf dem Laufenden. Melden Sie sich für den Hygiene-Newsletter an >>>
Weitere Hygieneinfos auf www.Hygiene-Netzwerk.de
Produkte für die professionelle Hygiene finden Sie hier >>>
Die Verbraucherzentrale NRW, welche die Ergebnisse im Internet veröffentlicht sowie das zuständige Verbraucherschutzministerium sind damit durchaus zufrieden.
Laut einer Pressemitteilung erkenne man deutlich, dass die Gastronomie bemüht ist, festgestellte Mängel schneller zu beseitigen. Das Projekt zur Hygieneampel wird seit Dezember 2013 in den Städten Duisburg und in Bielefeld getestet.
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Donnerstag, 1. Mai 2014
Shitstorm nach RTL-Bericht: Das sagt Burger King
München - Abgelaufene Lebensmittel, Hygiene-Mängel, Darmbakterien: RTL deckte gravierende Mängel bei Burger King auf. Im Internet tobt ein Shitstorm. Jetzt hat der Fast-Food-Riese mit einer Stellungnahme reagiert. Hier geht es zum Artikel >>>
Dienstag, 22. April 2014
Urteil: Hähnchenbrustfilet nur mit Innenfilet
Wird ein Produkt als „Hähnchenbrustfilet“ vermarktet, so muss sowohl der äußere als auch der innere Brustmuskel an den Produkten vorhanden sein. Laut einem aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg stellt es eine gemeinschaftsrechtswidrige Etikettierung dar, wenn ein Produkt als „Brustfilet“ vertrieben wird, jedoch das sogenannte Innenfilet beim Zuschnitt entfernt wurde.
Quelle: BAV-Newsletter 02/2011
Quelle: BAV-Newsletter 02/2011
Mittwoch, 16. April 2014
Hygieneampel in Belgien: Keine Testberichte, keine Hygiene-Ampel - dafür aber Wertungskategorien...
Wenn nichts dazwischen kommt, sollen die Belgier ab 2015 im Internet erfahren können, wie es um die Hygiene im Lieblingsrestaurant bestellt ist oder was bei der Kontrolle im Obst- und Gemüseladen um die Ecke herauskam.
Allerdings wird die Behörde, die sich um die Sicherheit in der Nahrungsmittelkette bemüht (Fasnk, besser bekannt unter dem französischen Kürzel Afsca), entgegen ursprünglicher Pläne keine vollständigen Berichte über die Kontrollen online setzen. Stattdessen werden die Gaststätten und Geschäfte in Wertungskategorien eingeteilt: ausgezeichnet, sehr gut, gut und verbesserungsbedürftig.
Wir halten Sie informiert: www.Hygiene-Netzwerk.de
Allerdings wird die Behörde, die sich um die Sicherheit in der Nahrungsmittelkette bemüht (Fasnk, besser bekannt unter dem französischen Kürzel Afsca), entgegen ursprünglicher Pläne keine vollständigen Berichte über die Kontrollen online setzen. Stattdessen werden die Gaststätten und Geschäfte in Wertungskategorien eingeteilt: ausgezeichnet, sehr gut, gut und verbesserungsbedürftig.
Wir halten Sie informiert: www.Hygiene-Netzwerk.de
Sonntag, 6. April 2014
Holzbretter sind hygienischer als Bretter aus Kunststoff
Schneidebretter bieten für alle Küchenarbeiten stets eine ideale Unterlage. Dabei werden alte Schneidebretter aus Holz häufig gegen Plastikbretter ausgetauscht. Das Plastikbrett wird im Gegensatz zum Holzbrett in der Geschirrspülmaschine gereinigt, deshalb erscheint es vielen als hygienischer.
Doch dieser Eindruck täuscht. Holz besitzt eine antibakterielle Wirkung, Kunststoff jedoch nicht. Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik bestätigen die antibakterielle Wirkung von heimischen Holzarten wie Kiefer, Fichte, Ahorn oder Buche. Die Untersuchungsergebnisse zeigen eine rasche Abnahme von Lebensmittelbakterien auf Holz. Die keimtötende Wirkung konnte auch im Holzinneren nachgewiesen werden. Die besten Ergebnisse erzielten Holzoberflächen aus Kiefer. Dabei wirken die im Holz enthaltenen Tannine, die Gerbsäuren, antibakteriell. Bakterien, die beim Verarbeiten von Lebensmitteln auf die Oberfläche der Bretter gelangen, werden abgetötet.
Dieser Effekt bleibt über lange Zeit bestehen, während sich in den Rillen und Schnittstellen der Kunststoffbretter die Bakterien weiter vermehren können. Frische Schnittstellen auf dem Holzbrett sorgen für Hygiene, da hierbei immer wieder Gerbsäure freigesetzt wird. Holzbretter lassen sich leicht reinigen, man muss sie nur nach dem Gebrauch gründlich mit kaltem Wasser abbürsten und anschließend mit heißem Wasser nachspülen. Plastikbretter dagegen müssen regelmäßig abgehobelt werden. Trotzdem können in tiefen Ritzen Bakterien überleben. Produkte zum Thema Hygiene und HACCP finden Sie in unserem Onlineshop Hygiene-Plus >>>
Beratung zum Thema Hygiene und Hygiene-Smiley finden Sie hier >>>
Mehr Infos zum Thema Hygiene gewünscht? Besuchen Sie das Hygiene-Netzwerk Presseportal. Aktuelle Infos aus dem Bereich Hygiene & HACCP >>>
Doch dieser Eindruck täuscht. Holz besitzt eine antibakterielle Wirkung, Kunststoff jedoch nicht. Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik bestätigen die antibakterielle Wirkung von heimischen Holzarten wie Kiefer, Fichte, Ahorn oder Buche. Die Untersuchungsergebnisse zeigen eine rasche Abnahme von Lebensmittelbakterien auf Holz. Die keimtötende Wirkung konnte auch im Holzinneren nachgewiesen werden. Die besten Ergebnisse erzielten Holzoberflächen aus Kiefer. Dabei wirken die im Holz enthaltenen Tannine, die Gerbsäuren, antibakteriell. Bakterien, die beim Verarbeiten von Lebensmitteln auf die Oberfläche der Bretter gelangen, werden abgetötet.
Dieser Effekt bleibt über lange Zeit bestehen, während sich in den Rillen und Schnittstellen der Kunststoffbretter die Bakterien weiter vermehren können. Frische Schnittstellen auf dem Holzbrett sorgen für Hygiene, da hierbei immer wieder Gerbsäure freigesetzt wird. Holzbretter lassen sich leicht reinigen, man muss sie nur nach dem Gebrauch gründlich mit kaltem Wasser abbürsten und anschließend mit heißem Wasser nachspülen. Plastikbretter dagegen müssen regelmäßig abgehobelt werden. Trotzdem können in tiefen Ritzen Bakterien überleben. Produkte zum Thema Hygiene und HACCP finden Sie in unserem Onlineshop Hygiene-Plus >>>
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