Samstag, 3. Mai 2014

Erste Ergebnisse zur Einführung der Hygieneampel in Nordrhein-Westfalen für die Gastronomie

Durch die Kontrolleure der Stadt Duisburg wurden zwischenzeitlich insgesamt 680 gastronomische Betriebe kontrolliert. Hiervon lagen immerhin 611 im grünen Bereich.
Die Verbraucherzentrale NRW, welche die Ergebnisse im Internet veröffentlicht sowie das zuständige Verbraucherschutzministerium sind damit durchaus zufrieden.
Laut einer Pressemitteilung erkenne man deutlich, dass die Gastronomie bemüht ist, festgestellte Mängel schneller zu beseitigen. Das Projekt zur Hygieneampel wird seit Dezember 2013 in den Städten Duisburg und in Bielefeld getestet.
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Donnerstag, 1. Mai 2014

Shitstorm nach RTL-Bericht: Das sagt Burger King

München - Abgelaufene Lebensmittel, Hygiene-Mängel, Darmbakterien: RTL deckte gravierende Mängel bei Burger King auf. Im Internet tobt ein Shitstorm. Jetzt hat der Fast-Food-Riese mit einer Stellungnahme reagiert. Hier geht es zum Artikel >>>

Dienstag, 22. April 2014

Urteil: Hähnchenbrustfilet nur mit Innenfilet

Wird ein Produkt als „Hähnchenbrustfilet“ vermarktet, so muss sowohl der äußere als auch der innere Brustmuskel an den Produkten vorhanden sein. Laut einem aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg stellt es eine gemeinschaftsrechtswidrige Etikettierung dar, wenn ein Produkt als „Brustfilet“ vertrieben wird, jedoch das sogenannte Innenfilet beim Zuschnitt entfernt wurde.
Quelle: BAV-Newsletter 02/2011

Mittwoch, 16. April 2014

Hygieneampel in Belgien: Keine Testberichte, keine Hygiene-Ampel - dafür aber Wertungskategorien...

Wenn nichts dazwischen kommt, sollen die Belgier ab 2015 im Internet erfahren können, wie es um die Hygiene im Lieblingsrestaurant bestellt ist oder was bei der Kontrolle im Obst- und Gemüseladen um die Ecke herauskam.
Allerdings wird die Behörde, die sich um die Sicherheit in der Nahrungsmittelkette bemüht (Fasnk, besser bekannt unter dem französischen Kürzel Afsca), entgegen ursprünglicher Pläne keine vollständigen Berichte über die Kontrollen online setzen. Stattdessen werden die Gaststätten und Geschäfte in Wertungskategorien eingeteilt: ausgezeichnet, sehr gut, gut und verbesserungsbedürftig.
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Sonntag, 6. April 2014

Holzbretter sind hygienischer als Bretter aus Kunststoff

Schneidebretter bieten für alle Küchenarbeiten stets eine ideale Unterlage. Dabei werden alte Schneidebretter aus Holz häufig gegen Plastikbretter ausgetauscht. Das Plastikbrett wird im Gegensatz zum Holzbrett in der Geschirrspülmaschine gereinigt, deshalb erscheint es vielen als hygienischer.
Doch dieser Eindruck täuscht. Holz besitzt eine antibakterielle Wirkung, Kunststoff jedoch nicht. Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik bestätigen die antibakterielle Wirkung von heimischen Holzarten wie Kiefer, Fichte, Ahorn oder Buche. Die Untersuchungsergebnisse zeigen eine rasche Abnahme von Lebensmittelbakterien auf Holz. Die keimtötende Wirkung konnte auch im Holzinneren nachgewiesen werden. Die besten Ergebnisse erzielten Holzoberflächen aus Kiefer. Dabei wirken die im Holz enthaltenen Tannine, die Gerbsäuren, antibakteriell. Bakterien, die beim Verarbeiten von Lebensmitteln auf die Oberfläche der Bretter gelangen, werden abgetötet.

Dieser Effekt bleibt über lange Zeit bestehen, während sich in den Rillen und Schnittstellen der Kunststoffbretter die Bakterien weiter vermehren können. Frische Schnittstellen auf dem Holzbrett sorgen für Hygiene, da hierbei immer wieder Gerbsäure freigesetzt wird. Holzbretter lassen sich leicht reinigen, man muss sie nur nach dem Gebrauch gründlich mit kaltem Wasser abbürsten und anschließend mit heißem Wasser nachspülen. Plastikbretter dagegen müssen regelmäßig abgehobelt werden. Trotzdem können in tiefen Ritzen Bakterien überleben. Produkte zum Thema Hygiene und HACCP finden Sie in unserem Onlineshop Hygiene-Plus >>>
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Mittwoch, 12. März 2014

Ärger mit der Ampelpizza

In Berlin bestellen Sie neuerdings Pizza an der "Ampel"- genauer an der Levetzowstraße (Moabit), wenn die Ampel rot ist. Jetzt diskutiert Berlin darüber. Die pfiffige Idee kam der jungen Frau Kappner, als sie vor einem halben Jahr Ihre Pizza-Bude („Teigmeister“) auf dem Mittelstreifen eröffnete: Wer bei Rot hält, bestellt schnell und einfach Salami- oder Mozzarellapizza. Bis sie fertig ist, einmal abbiegen, kleine Runde drehen und die Pizza durchs Autofenster abholen. Ca.40 Autofahrer nutzen täglich die Ampel-Pizza und legen eine Extrarunde ein. Der zuständige Stadtrat Carsten Spallek (43, CDU) kennt den Vorgang noch nicht, sagt: „Wenn die Ampel rot ist, sollte die Pizzalieferung unproblematisch sein. Denn der Verkehr wird nicht zusätzlich behindert.“ Allerdings: Die Extrarunde könnte eine Ordnungswidrigkeit sein (§ 30 StVO, 20 Euro). Genaueres dazu wird noch geklärt.

Mittwoch, 5. März 2014

Unkalkulierbare Risiken durch Kräutertees und Badesalze

Hunderte schwere Vergiftungen sowie mehrere Todesfälle durch sogenannte Designerdrogen wie Badesalze und Kräutermischungen in Deutschland sind dem Bundeskriminalamt (BKA) nach eigenen Angaben bekannt. Wie die Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (GdP), DEUTSCHE POLIZEI (DP), in ihrer Februar-Ausgabe berichtet, führt der Konsum solcher psychoaktiven Substanzen, in der Szene unter "Legal Highs" bekannt, zu "teilweise schweren, mitunter lebensgefährlichen Intoxikationen". Laut BKA handelt es sich bei den Konsumenten zumeist um Jugendliche. Als Folgen dieses Drogenmissbrauchs seien bei ihnen Kreislaufversagen,Ohnmacht, Psychosen,Wahnvorstellungen, teils auch der Ausfall vitaler Funktionen wie Atmung und Puls in Krankenhäusern festgestellt und intensiv- und notfallmedizinisch behandelt worden. Auch seien Symptome wie Muskelzerfall und Beeinträchtigungen der Nieren bis hin zu drohendem Nierenversagen aufgetreten. "In mehreren Fällen bestand Lebensgefahr", so die Einschätzung des BKA. Die festgestellten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum dieser Designerdrogen beziehungsweise neuen psychoaktiven Substanzen seien auf Überdosierungen, Selbsttötungen und Tötungsdelikte zurückzuführen. Nach Ansicht von Polizei-Experten, Sozialwissenschaftlern und Medizinern haben die Anbieter eine irreführende Vermarktung entwickelt. Teilweise werden Legal Highs demnach als Tee verkauft, andere Werbung behauptet, dass es sich um eine legale Alternative zu verbotenen Rauschgiften handelt. Die Konsumenten gingen unkalkulierbare Risiken ein, warnten Experten in DP. So sei die überwiegende Mehrzahl dieser Substanzen weder toxikologisch noch umfassend pharmakologisch charakterisiert, mögliche Folgen eines fortdauernden Konsums daher nicht absehbar. Legal Highs werden mit fantasievollen Namen und in bunten Tüten über das Internet verkauft. Die Produkte sind seit 2004 auf dem Markt, zum Teil sehr wirksam und erzeugen einen starken Rausch. Die ersten Inhaltsstoffe wurden 2008 identifiziert und im Jahr darauf dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Seitdem gibt es einen Wettlauf zwischen Verkäufern, Strafverfolgern und dem Gesetzgeber, weil die Hersteller ihre Produkte stets geringfügig chemisch verändern oder völlig neue Substanzen auf dem Markt anbieten, um das Verbot zu umgehen.Quelle: www.gdp.de